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Grünkohl, irgendwie rheinisch…

gruenkohl_rheinisch

Heute hatten mein Schatz und ich Lust auf etwas deftiges und was ist im Winter besser geeignet als Grünkohl, um diese Lust zu befriedigen? Da ich aus dem Rheinland stamme (jetzt bin ich “Job-Hesse”) bin ich schon in frühester Kindheit mit der rheinischen Grünkohlvariante meiner Mutter konfrontiert worden. Als Kind habe ich dieses Gericht gehasst, wie alles was mit Grünkohl zusammenhing, aber als Erwachsener lernte ich es lieben. Darum sorgt mich die totale Grünkohlverweigerung meiner Kinder nicht: Kommt Zeit, kommt Geschmack ;-) .

Mein “Grünkohl, irgendwie rheinisch…”:
  • 1 Packung Grünkohl TK (600 g)
  • 500 g Kartoffeln
  • 100 g geräucherter Speck oder Schinken
  • 375 ml Fleischbrühe (vom Brühwürfel, schäm……)
  • 1½ Zwiebel
  • 1½ EL Schweineschmalz
  • 4 westfälische Mettenden
  • 2 EL kernige Haferflocken
  • 1-2 EL Senf (ich bevorzuge Düsseldorfer Löwensenf medium)
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung:
  1. In einem Topf das Schmalz auslassen, den gewürfelten Speck oder Schinken sowie die geschälten und grob gewürfelten Zwiebeln dazugeben und glasig werden lassen. Dann den gefrorenen Grünkohl zugeben und mit der heißen Brühe aufgießen.
  2. Sobald der Grünkohl aufgetaut ist, die geschälten, klein gewürfelten Kartoffeln und die Haferflocken in den Topf geben, unterrühren und alles auf kleiner Flamme für 1 Stunde zugedeckt köcheln lassen. Nach einer halben Stunde die angepieksten Würste mit in den Topf geben.
  3. Zum Schluss den Senf unterrühren und den Kohl mit Pfeffer und Salz (vorsichtig, Speck/Schinken und Würste sind schon salzig!) abschmecken.

Uns hat dieses Essen sehr gut geschmeckt, zwar nicht “wie bei Muttern”, aber schon ziemlich nah dran….

Als Getränk bietet sich ein Pils an, oder ein leckeres Altbier…

Noch ein kleiner Tipp: Am nächsten Tag schmeckt der Grünkohl aufgewärmt noch viel besser!!!

1 Kommentar zu Grünkohl, irgendwie rheinisch…

  • melanie

    Hmmmm…das wird morgen gekocht…genau richtig bei der kälte jetzt…
    vielen dank für´s einstellen, koche es so selten, das ich schon nicht mehr genau wußte… wie mach ich es denn nun ;-) )

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