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Auf hüttenhilfe.de wurde zum ersten Fremdkochen im Jahr 2012 aufgerufen. Das Thema ist “Hüttenzauber”, passend zum allmählichen Winter- und Schneeeinbruch in den Hoch- und Mittelgebirgen. Hier mein Beitrag, den ich auf chefkoch.de gefunden habe: Nordtiroler Schlutzkrapfen. Die Verfasserin des Originals ist Nora. Ihr ein herzliches Dankeschön für das leckere Rezept, welches ich fast unverändert übernommen habe.

Zutaten für 4 Portionen:
- 500 g Mehl, doppelgriffiges
- 3 Eier
- ca. 60 ml Wasser
- 3 EL Öl
- 300 g Blattspinat
- 60 g Zwiebeln
- 50 g Butter
- 150 g Quark
- 100 g Käse, gerieben (z.B. Bergkäse)
- ½ Bund Schnittlauch
- 150 g Kartoffeln, gekochte
- Salz • Pfeffer
- Muskat
- 60 g Butter
- 30 g Käse, gerieben (z.B. Bergkäse)
Zubereitung:
- Aus Mehl, Eiern, Wasser und Öl einen festen Teig herstellen, sehr gut durchkneten und in eine Klarsichtfolie gewickelt für ½ Stunde in den Kühlschrank geben.
- Den Spinat verlesen, waschen und gut abtropfen lassen. Die Zwiebeln in kleine Würfel schneidenund in 50 g Butter anschwitzen. Den Spinat dazu geben und ca. 3 Minuten dünsten, bis er zusammengefallen ist. Spinat abkühlen lassen und fein hacken.
- Quark, 100 g Käse, geschälte, zerdrückte Kartoffel und den in feine Röllchen geschnittenen Schnittlauch zum Spinat geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant abschmecken und gut vermengen.
- Aus dem Teig mit Hilfe einer Nudelmaschine dünne Bahnen ausrollen und runde Kreise von ca. 6-7 cm ausstechen (z.B. mit einem Glas). In der Mitte jedes Kreises etwas von der Füllung setzen, die Ränder mit Wasser bepinseln und über der Füllung zusammenklappen, so das Halbkreise entstehen. Die Teigränder mit einer Gabel gut andrücken.
- Die Krapfen in siedendem Salzwasser etwa 8 Minuten garziehen lassen und mit einer Schaumkelle herausnehmen.
- Inzwischen 60 g Butter leicht bräunen lassen und die Krapfen mit dem restlichen Käse und der Butter servieren.
Dazu passt “Vogerlsalat” (Feldsalat ) mit Speck-Kartoffel Dressing.

Zubereitung:
- 125 g Bauchspeck würfeln und in einer Pfanne auslassen. Inzwischen 2 Schalotten schälen und in feine Würfelchen schneiden. Zum Speck geben und leicht braun werden lassen.
- 2 mehlig kochende Kartoffeln schälen und in feine Würfelchen schneiden. Speck-/Zwiebelgemisch mit 200 ml Gemüsefond ablöschen, Kartoffelwürfel dazugeben und weiterköcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
- Dressing etwas abkühlen lassen, mit 5 El Weissweinessig und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Lauwarm mit dem Salat vermischen und servieren.
Wer mag, kann die Kartoffelwürfel im Dressing zerquetschen, dann wird das Dressing aber extrem dick (wie Brei) und muss mit Brühe wieder zur gewünschten Konsistenz verdünnt werden.
Tipp: Ich habe für die Zubereitung der Schlutzkrapfen einen Ravioli- und Maultaschenformer benutzt, geht einfacher und schneller.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Hier ein schnelles Rezept für eine Resteverwertung, in meinem Fall hatte ich noch Spätzle übrig. Da mir die original Allgäuer Kässpatzen meistens etwas zu deftig sind (liegt am verwendeten Käse), habe ich mir diese etwas mildere Variante ausgedacht, was auch meinen Kindern sehr recht war.
Zutaten für 4 Portionen:
- 500 g gegarte Spätzle (man kann natürlich auch frische Spätzle aus der Kühltheke nehmen)
- 250 g Gouda, gerieben (Bergkäse wäre mir lieber gewesen, aber den verweigern meine Kids)
- 4 Scheiben gekochten Schinken
- 250 ml Sahne
- Butter
- 2 El Petersilie, gehackt
- Salz • Pfeffer
- 2 Zwiebeln
Zubereitung:
- Den Schinken in Stücke zupfen und mit der Sahne in einem Topf aufkochen. Sahne etwas einkochen lassen, salzen, pfeffern und Petersilie unterrühren.
- Inzwischen eine Auflaufform buttern. Abwechselnd Spätzle, Sahne-Schinken-Mischung und Käse einschichten. Die letzte Schicht muss Käse sein.
- Auflaufform im vorgeheizten Ofen bei 180° für ca. 20 Minuten backen, der Käse sollte dann leicht braun sein.

- Währenddessen die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Halbringe schneiden. In einer Pfanne mit etwas zerlassener Butter bei mittlerer Hitze braun werden lassen. Achtung, der Übergang von braun nach schwarz ist fließend
!!!
- Die fertigen Spätzle am besten in der Auflaufform servieren, die Zwiebeln separat dazu reichen.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Noch ein Kürbis Rezept, aber für dieses Jahr das Letzte, versprochen . Es flatterte wieder per essen & trinken Newsletter in mein Postfach. Es stammt aus der Zeitschrift VIVA! 11/2007 und ich habe es nur geringfügig abgeändert. Mich hat die Kombination von Linsen und Kürbis gereizt, das habe ich in dieser Zusammenstellung noch nie gekocht. Ich bin nicht enttäuscht worden, alles hat wunderbar harmoniert.
Zutaten für 4 Portionen:
- 750 g Hähnchenbrustfilet
- 600 g Hokkaido-Kürbis
- 2 rotschalige Äpfel
- 4 El Öl
- Salz
- Pfeffer
- 2 Tl gemahlener Kreuzkümmel
- 2 Tl gemahlene Koriandersaat
- 2 Tl Mehl
- 800 ml Hühnerbrühe
- 40 g Sultaninen (weggelassen und statt dessen geröstete Pinienkerne genommen)
- 100 g rote Linsen
- 1 Bund Frühlingszwiebeln
- 1 Tl Harissa (ersatzw. Sambal oelek)
- Petersilie
Zubereitung:
- Das Hähnchenfleisch würfeln. Den Kürbis in ca. 1,5 cm große Spalten schneiden, entkernen und in Stücke schneiden (Hokkaido muss nicht geschält werden!). Die Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, quer in Stücke schneiden.
- Das Fleisch in 2 Portionen in je 1 El heißem Öl rundherum braun anbraten, mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Koriander würzen und herausnehmen.
- Kürbis und Äpfel in 2 El Öl andünsten, ebenfalls mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Koriander würzen. Mit Mehl bestäuben und kurz anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen, Linsen dazugeben, aufkochen und zugedeckt 10 Minuten schwach kochen lassen.
- Inzwischen die Frühlingszwiebeln putzen, das Weiße und Hellgrüne in feine Ringe schneiden. Mit dem Fleisch zum Eintopf geben, 3-4 Minuten weitergaren. Pinienkerne ohne Fett hellbraun anrösten. Eintopf mit Salz und Harissa würzig abschmecken. Auf Teller verteilen, mit etwas Petersilie und den Pinienkernen bestreuen und servieren.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Beim Durchblättern der essen & trinken 12/2011 fiel mir dieses Rezept sofort ins Auge: Feigen-Rotwein-Stollen. Eine schöne alternative zum Standard-Stollen, zumal wenn man kein Zitronat und Orangeat mag. Auch eine gute Gelegenheit, meine neu erstandene Stollenbackform zu testen.
Zutaten:
Füllung:
- 400 g getrocknete Feigen
- 1 Vanilleschote
- 250 ml Rotwein
- 50 g brauner Zucker
- 2 El Honig
- 2 Kapseln Sternanis
- 2 kleine Zimtstangen
Teig:
- 200 g weiche Butter
- 100 g Zucker
- ¼ Tl Salz
- ½ Tl Christstollengewürz
- 2 Eier (Kl. M)
- 250 g Magerquark
- 500 g Mehl
- 3 Tl Backpulver
- Mehl zum Bearbeiten
- Butter für die Form
Belag:
- 150 g Butter
- 80 g Puderzucker
Außerdem: Alufolie
Zubereitung:
- Für die Füllung die Stiele der Feigen entfernen, Feigen grob würfeln. Vanilleschote längs einschneiden, Mark herauskratzen, beides mit Feigen, Rotwein, Zucker, Honig, Sternanis und Zimt in einem Topf aufkochen. Bei mittlerer bis starker Hitze offen 12-14 Minuten einkochen, bis der Rotwein fast verdampft ist. In eine Schüssel füllen, Sternanis, Vanilleschote und Zimtstangen entfernen. Feigen mit einem Schneidstab fein pürieren, abkühlen lassen.
- Für den Teig Butter, Zucker, Salz und Stollengewürz mit den Quirlen eines Handrührgeräts 5 Minuten sehr cremig rühren. Eier einzeln jeweils 1 Minute unterrühren. Quark zugeben. Mehl und Backpulver daraufsieben und mit dem Knethaken unterkneten. Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen.
- Teig auf einer bemehlten Fläche 38×45 cm groß ausrollen. Die abgekühlte Feigenmasse mit einer Palette daraufstreichen, dabei ringsum einen ca. 1 cm breiten Rand freilassen und von der kurzen Kante her aufrollen. Mit der Nahtstelle nach oben in eine gut gefettete Stollenform (38 cm Länge) legen, auf ein Blech mit Backpapier stürzen. Im vorgeheizten Ofen bei 200° auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen. Dann bei 180° weitere 45 Minuten backen, dabei die Stollenform nach 35 Minuten abnehmen.
- Zum Bestreichen 100 g Butter zerlassen, den heißen Stollen sofort damit bestreichen, mit 50 g Puderzucker bestäuben, fest in Alufolie wickeln und über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Tag 50 g Butter zerlassen. Stollen damit bestreichen, mit dem restlichen Puderzucker bestäuben und servieren.
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.
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Dieses Blog beschäftigt sich mit meinen genussvollen Hobbys: Kochen, Essen, Trinken und Genießen. Hier gibt's Rezepte, Tipps und Links zu meinen Lieblingsthemen. Jedes Feedback ist ausdrücklich erwünscht! Viel Spaß beim Surfen auf meinem "kochpla.net", euer Uwe.
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