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Bratkartoffeln


Wow, endlich mal ein Event für ein Basic-Gericht: Bratkartoffeln! Vielen Dank dafür an Heike und herzlichen Glückwunsch zum einjährigen Bestehen ihres Blogs.

Auch ich habe schon diverse “Bratkartoffelversuche” unternommen, mit Alu-, Guss-, Schmiedeeisen-, Teflon- und Edelstahlpfannen, mit rohen, gedämften, gekochten und gepellten Kartoffeln, festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend….

Die einzig wahre Zubereitungsmethode habe ich dabei nicht gefunden, aber die nun folgende, von einem “Spitzenkoch” im TV proklamierte, ergibt herrlich knusprige Kartoffelscheibchen, ganz ohne Schnickschnack, einfach und pur, obwohl die Zubereitung für eine 4 köpfige Familie etwas Zeit in Anspruch nimmt.


Bratkartoffeln für Heike - bis 15.01.12

Zutaten (für 4 Portionen):
  • 1 kg Kartoffeln, vorwiegend festkochend (ich habe Bio-Kartoffeln genommen)
  • Butterschmalz
  • Pfeffer, schwarz, aus der Mühle
  • Salz (hatte noch Himalayasalz)
  • Petersilie nach Wunsch
Zubereitung:
  1. Die Kartoffeln schälen, waschen, große Knollen halbieren und in Salzwasser in ca. 20 Minuten garkochen. Abschütten, ausdämpfen und vollkommen abkühlen lassen. Kartoffeln über Nacht gekühlt stehen lassen.
  2. Am nächsten Tag die Kartoffeln in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, etwas Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne bei großer Hitze zerlassen und die Kartoffelscheiben nebeneinander in die Pfanne legen. Wenn die eine Seite braun und knusprig ist, die Kartoffelscheiben salzen, pfeffern und dann wenden. Wenn auch die andere Seite fertig gebraten ist, die Scheiben in eine mit Küchenpapier ausgelegte Schüssel geben und im Ofen bei 80° warm stellen.
  3. Die restlichen Scheiben auf gleiche Weise zubereiten und warm halten.
  4. Wenn alle Kartoffelscheiben gebraten sind, die gesamte Menge wieder mit etwas Butterschmalz in die Pfanne geben, bei starker Hitze weitere 2-3 Minuten braten, dabei öfters wenden, feingehackte Petersilie untermengen und eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!
  5. Achtung! Die Grenze zwischen knusprig und verbrannt ist fließend, also immer bei der Pfanne bleiben und aufpassen….

Tipp: Bei mir gab ‘s dazu Wildschweinbratwurst und Rotwein-Zwiebel-Sauce.

 

 

Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit.

Maiseintopf


Bei diesem Schmuddelwetter tut ein Eintopf richtig gut, schön das mir dieses Rezept von essen & trinken in meine Mailbox flatterte. Das Rezept wurde in der Zeitschrift Für jeden Tag 11/2006 abgedruckt. Ich habe es nur wenig abgeändert und der Eintopf war schnell gekocht, lecker und wärmend.

Zutaten (für 4 Portionen):
  • 400 g Kalbsbrät (bei mir Hackfleisch halb/halb)
  • 4 El Schnittlauchröllchen
  • 2 Zwiebeln
  • 200 g Staudensellerie
  • 500 g Kartoffeln
  • 4 El Butterschmalz (bei mir 2 El Rapsöl)
  • 2 El Mehl
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Milch
  • 2 Maiskolben (Vakuumpack)
  • ½ Becher Crème fraîche (optional)
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung:
  1. Das Hackfleisch mit den Schnittlauchröllchen mischen, salzen und pfeffern und kalt stellen. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln, den Staudensellerie putzen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
  2. Das Öl in einem Topf erhitzen, Sellerie und Zwiebeln darin glasig werden lassen. Mit Mehl bestäuben und unterrühren. Die Brühe und die Milch unter ständigem Rühren langsam dazu geben und aufkochen. Dann die Kartoffelwürfel beigeben und den Eintopf bei milder Hitze 20 Minuten kochen lassen.
  3. Mit angefeuchteten Händen aus der Hackmasse walnussgroße Klöße formen. Von den Maiskolben mit einem Messer die Maiskörner runterschneiden, mit den Klößen zum Eintopf geben und aufkochen. Bei milder Hitze garziehen lassen.
  4. Wer mag kann zum Schluss die Crème fraîche unterrühren. Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Kalbslebergeschnetzeltes mit Zwiebelsauce

Zutaten (für 2 Portionen):
  • 300 g Kalbsleber
  • 250 g Zwiebeln, in Ringe geschnitten
  • Mehl
  • 1 El Sojasauce
  • 1 Tl Worcestersauce
  • 2 El Cognac
  • Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Braten
  • Kräutersalz
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Rotwein
  • 100 ml Sahne
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Pfeffer
Zubereitung:
  1. Leber klein schnetzeln, in Sojasauce und Worcestersauce etwa 30 Minuten marinieren und dann in Mehl wälzen. Das geht am einfachsten, wenn man alles zusammen in einen Gefrierbeutel gibt und durchschüttelt.
  2. Die Leber in heißem Fett anbraten, mit Pfeffer und Paprikapulver bestäuben, beiseite stellen. Erst nach dem Braten mit Kräutersalz würzen, da sonst die Leber zäh und trocken wird.
  3. Zwiebelringe scharf anbraten und ebenfalls würzen. Mit Brühe und Wein ablöschen. Leber, Sahne und Cognac hinzugeben und alles bei kleiner Flamme ca. 10 Minuten köcheln lassen bis die richtige Konsistenz erreicht ist.

Dazu gab es Rosenkohl-Kartoffelstampf.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Gebackene Kürbisspalten mit Ziegenkäse

Diesmal gibt es eine herbstliche Vorspeise aus dem Buch “Kürbis“ (ISBN: 9783833808647) vom Verlag GU. Für zwei Personen reicht die Menge auch als Hauptspeise.

Zutaten für 4 Portionen:
  • 1 kleiner Hokkaidokürbis (ungeputzt ca. 600 g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 ml Olivenöl
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Aceto balsamico
  • 1-2 TL Honig
  • 100 g Feldsalat
  • 12 hauchdünne Scheiben roher Schinken
  • 4 EL Mandelstifte
  • 120 g Ziegenfrischkäse
Zubereitung:
  1. Den Kürbis gründlich waschen und putzen. Halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben und das Fruchtfleisch in ca. 2 cm breite Spalten schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Mit dem Olivenöl, dem Zitronensaft und dem Thymian verrühren, salzen und pfeffern. 5 EL davon abnehmen, den Balsamico unterrühren, mit Salz und Honig abschmecken und beiseitestellen. Die Kürbisspalten mit der restlichen Marinade übergießen und 15 Min. marinieren lassen.
  2. Den Backofen auf 200° vorheizen. Den Feldsalat waschen und trocken schleudern. Die Kürbisspalten auf ein Blech mit Backpapier legen und im Ofen (Mitte, Umluft 180°) ca. 20 Min. backen, dabei einmal wenden.
  3. Inzwischen die Schinkenscheiben sternförmig auf vier Teller legen und den Feldsalat mittig darauf anrichten. Die Mandeln in einer trockenen Pfanne anrösten, bis sie leicht gebräunt sind. Die fertigen, leicht gebräunten Kürbisspalten sternförmig auf die Teller zwischen die Schinkenscheiben legen. Den Ziegenfrischkäse vorsichtig in Scheiben schneiden und mittig auf dem Feldsalat anrichten. Je 1 EL Balsamicomischung darüberträufeln und die Mandeln aufstreuen. Servieren Sie dazu ein knuspriges Baguette.

Abweichend vom Original-Rezept habe ich den Feldsalat komplett unter die Balsamicomischung gehoben und dann auf die Teller verteilt. Auf den Käse habe ich noch etwas Honig extra gegeben. Bei mir waren die Kürbisspalten erst nach ca. 30 Minuten schön gebräunt.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.