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In der neusten Ausgabe von essen & trinken (Nr. 11/10) wurde ein „Stollen für Ungeduldige“ vorgestellt, der – im Gegensatz zum klassischen Stollen – sofort nach dem Abkühlen auf den Tisch und gegessen werden darf. Da ich auch nicht wochenlang auf die Reifung eines Stollens warten möchte, entschied ich mich, diesen „Blitz-Stollen“ zu backen. Ich habe es nicht bereut…
Zutaten (für 4 Portionen):
Teig:
- 100 g getrocknete Datteln (ohne Kern)
- 100 g getrocknete Feigen
- 50 g Zucker
- 1 El Orangenmarmelade
- 50 g gehackte Haselnusskerne
- 1 Ei (Kl. M)
- 150 g Sahnequark (40 %)
- 50 g Butter (zimmerwarm)
- 250 g Mehl
- ½ Pk. Backpulver
Zum Bestreichen:
- 1 El Butter
- 4 El Orangensaft
- 3 El Zucker
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
- Für den Teig Datteln und Feigen in grobe Stücke schneiden. Zucker, Orangenmarmelade, Nüsse, Ei, Quark und Butter mit den Datteln und Feigen verrühren. Mehl und Backpulver darübersieben und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten.
- Quarkstollen länglich formen und mit der Hand seitlich eine stollentypische Kerbe eindrücken. Stollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, mit Wasser bepinseln und im vorgeheizten Backofen bei 190° Unter-/Oberhitze auf der 2. Schiene von unten 35-40 Minuten backen. (Eigene Anmerkung: Die Kerntemperatur des Stollens sollte 93° betragen.) Quarkstollen eventuell gegen Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit er auf der Oberfläche nicht zu dunkel wird.
- Zum Bestreichen Butter und Orangensaft erhitzen und den lauwarmen Stollen damit bepinseln, mit Zucker bestreuen und vollständig auskühlen lassen. Vor dem servieren mit Puderzucker bestäuben. Der Quarkstollen ist zum sofortigen Verzehr geeignet, hält jedoch circa 1 Woche.
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.
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Am 24. Oktober habe ich in der ARD die Sendung Polettos Kochschule gesehen. Frau Poletto kochte zwei Gerichte: Putensauerbraten und diese Gericht. Der Putensauerbraten dauert aufgrund des Marinierens zu lange, also entschied ich mich für das Ragout. Ich habe mich fast genau an das Rezept gehalten, nur die Kochzeit habe ich verkürzt. Das Gericht hat meiner Familie und mir sehr gut geschmeckt, es wird jetzt wohl öfters aufgetischt werden.
Zutaten (für 4 Portionen):
- 4 Schalotten
- 1 Nelke
- 5 Pimentkörner
- 1 TL weiße Pfefferkörner
- 2 Lorbeerblätter
- 400 g frisches Sauerkraut
- 1-2 EL Gänseschmalz
- 1 Stück Speckschwarte
- 2 EL Honig
- Meersalz
- 50 ml Weißwein
- 50 ml Apfelsaft
- 50 ml Orangensaft
- 400 ml Geflügelfond
- 800 g Putenbrust
- 1 EL Öl
- Pfeffer
- 1-2 EL Crème fraîche
Zubereitung:
- Schalotten schälen und fein würfeln. Gewürze und Lorbeerblätter in ein Gewürzsäcken (bei mir: Teebeutel) geben und verschließen. Sauerkraut auf ein Sieb geben, abspülen und abtropfen lassen. (Ich hatte sehr mildes Sauerkraut.)
- In einem Schmortopf das Schmalz erhitzen. Darin Schalotten mit der Speckschwarte glasig andünsten. Schwarte herausnehmen, Honig hinzugeben, kurz karamellisieren lassen. Kraut hinzugeben und unter Rühren anbraten. Salzen, Weißwein und Fruchtsäfte hinzufügen und einkochen lassen. 200 ml Geflügelfond angießen, Gewürzsäckchen Teebeutel und Schwarte hinzugeben und etwa anderthalb Stunden 45 Minuten köcheln lassen. Gewürzsäckchen Teebeutel und Schwarte entfernen.
- Putenfleisch waschen, trocken tupfen und in grobe Würfel schneiden. In etwas Öl ringsherum goldbraun anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Sauerkraut unterheben, den restlichen Fond angießen und das Ragout 10-15 Minuten köcheln lassen. Crème fraîche unterheben und das Ragout abschmecken.
Dazu gab es bei mir Kartoffelpüree.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.
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Dieses Blog beschäftigt sich mit meinen genussvollen Hobbys: Kochen, Essen, Trinken und Genießen. Hier gibt’s Rezepte, Tipps und Links zu meinen Lieblingsthemen. Jedes Feedback ist ausdrücklich erwünscht! Viel Spaß beim Surfen auf meinem „kochpla.net“, euer Uwe.
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