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Pasta mit Jakobsmuscheln und Safransauce


Selbstgemachte Pasta schmeckt echt herrlich, sie kommt bei uns aber leider viel zu selten auf den Tisch. Dabei ist ihre Zubereitung einfach und macht, besonders zu zweit, auch noch Spaß. Wenn sich dann in den Tiefen der Küchenschränke noch ein vergessenes Döschen Safranfäden findet, gibt’s eigentlich keinen Grund mehr, die Nudelmaschine nicht auszupacken…

Zutaten für 4 Portionen:

Für die Nudeln:

400 g doppelt gemahlenes italienisches Hartweizenmehl (Semola di grano duro)

  • 200 ml Wasser
  • 1 El Olivenöl
  • ½ Tl Salz

Für die Sauce:

  • 1 El Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • ¼ l Weißwein
  • 250 g Sahne
  • 6 El Noilly Prat
  • 1 Döschen Safranfäden
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker

Für die Jakobsmuscheln:

  • 20 Jakobsmuscheln
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 El Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für die Nudeln Mehl, Wasser, Olivenöl und Salz zu einem geschmeidigen Teig kneten, zur Kugel formen, in Klarsichtfolie einwickeln und bei Zimmertemperatur eine Stunde ruhen lassen.
  2. Dann mit der Nudelmaschine zu Tagliatelle verarbeiten und auf einem mit Mehl bestäubten Blech lagern.
  3. Für die Sauce die Safranfäden in einem El lauwarmen Wasser 10 Minuten einweichen. Das Öl in einem weiten Topf erhitzen. Die geschälten und fein gewürfelten Schalotten darin andünsten. Den Wein angießen, aufkochen und auf die Hälfte reduzieren. Noilly Prat und Sahne zugießen, aufkochen, Safran dazugeben und die Sauce nochmals um die Hälfte einkochen. Mit dem Pürierstab aufmixen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  4. Die Jakobsmuscheln salzen und pfeffern und im heißen Olivenöl von beiden Seiten ca. 2-3 Minuten scharf anbraten. Sie sollten noch glasig in der Mitte sein.
  5. Die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser in ca. 2-3 Minuten gar kochen, absieben und zurück in den Topf geben. Die Sauce dazugeben und gründlich untermischen.
  6. Nudeln auf vorgewärmte Teller verteilen, jeweils 5 Jakobsmuscheln obenauf geben und servieren.

Dazu passt ein gekühlter, trockener Riesling hervorragend.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Pannfisch

Ein Klassiker der norddeutschen Küche: Pannfisch… Das erste Mal habe ich dieses Gericht in einem Fischrestaurant in Bremen gegessen. Und dann immer mal wieder, wenn ich in Norddeutschland unterwegs war und es angeboten wurde. Lecker, bodenständig und total einfach in der Zubereitung. Dazu gab es einen Gurkensalat.

Zutaten für zwei Portionen:
  • 2 Schalotten
  • 500 g gekochte Pellkartoffeln vom Vortag
  • 300 g Rotbarschfilets
  • 1 Bund Dill
  • 1 Salatgurke
  • 4 Tl Zitronensaft
  • 1 El Butter
  • 1 El Mehl
  • 150 ml Milch
  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 El Senf, mittelscharf
  • 1-2 Tl Meerrettich, aus dem Glas, scharf
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 1 El Butterschmalz
Zubereitung:
  1. Schalotten schälen, eine in feine Würfel, die andere in dünne Streifen schneiden. Die Kartoffeln pellen und in ½ cm dicke Scheiben schneiden. Den Fisch in ca. 4 cm große Stücke schneiden. Den Dill hacken, die Gurke schälen, halbieren, entkernen und würfeln. Die Gurkenwürfel mit der Hälfte des Dills und mit 1 Tl Zitronensaft mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker pikant abschmecken.
  2. Die Butter in einem Topf zerlassen, die Schalottenwürfel darin für 2 Minuten dünsten. Das Mehl darüber stäuben und kurz mitdünsten. Milch und Sahne zugießen, aufkochen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten kochen. Die Sauce mit Senf, Meerrettich, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und dem restlichen Dill würzen und warmhalten.
  3. ½ El Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin bei mittlerer Hitze in ca. 5 Minuten goldbraun braten. Zwiebelstreifen dazugeben und 3 Minuten mitbraten. Aus der Pfanne nehmen und warmhalten.
  4. Fischstücke salzen und pfeffern. In der Pfanne in ½ El Butterschmalz von beiden Seiten ca. 3 Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen und die Kartoffeln zurück in die Pfanne geben. Die gebratenen Fischstücke obenauf legen und zusammen mit der Senfsauce und dem Gurkensalat servieren.

Wir haben einen Weißwein dazu getrunken, es passt aber natürlich auch ein herbes Pils.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.