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Rote Bete | Burrata | Pochierte Eier

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Nach dem Klassiker kommt jetzt eine „experimentelle Eigenkreation“. Auf Rote Bete Scheiben lümmelt sich ein Burrata zwischen zwei pochierten Eiern. Dazu gesellen sich noch Tomätchen und Kresse. Alles lauwarm.

Zutaten für eine Portion:
  • 1 große Knolle Rote Bete (vorgekocht, vakuumiert)
  • 1 Burrata
  • 2 frische Bioeier
  • 4 Datteltomaten
  • ⅓ Beet Kresse (z. B. Rote Rettich Kresse)
  • Trüffelöl
  • Himbeer-Balsamico-Creme
  • Pfeffer
  • Salz
  • Weissweinessig
Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 80° vorheizen, den Burrata im Sieb abtropfen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
  2. Die Rote Beete in gleichmäßige Scheiben schneiden und auf einem Teller nebeneinander verteilen.
  3. Die Tomaten waschen, vierteln und auf der Bete verteilen.
  4. Salzen, pfeffern und alles mit etwas Trüffelöl beträufeln.
  5. Den Burrata in die Mitte setzen und den Teller in den Ofen stellen.
  6. Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, einen El Essig dazugeben. Die Eier einzeln in je eine Tasse aufschlagen. Die Hitze reduzieren, das Wasser darf nur noch leicht simmern.
  7. Mit einem Schneebesen einen Strudel im Topf erzeugen und die Eier nacheinander vorsichtig in die Mitte des Strudels gleiten lassen. Vier Minuten pochieren. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  8. Den Teller aus dem Ofen nehmen und die Eier neben dem Burrato platzieren. Alles mit etwas Balsamico-Creme streifig überziehen, gegebenenfalls noch mal salzen und pfeffern.
  9. Zum Schluss mit der Kresse bestreuen und sofort servieren.

Fazit: Experiment gelungen, kann im „Gästefall“ wiederholt werden…
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Rinderrouladen klassisch

Zum Klassiker einen würdigen Teller 🙂

Nach sehr langer Pause gibt es endlich mal wieder einen zum Herbst passenden Klassiker: Rinderrouladen. Ich habe schon oft versucht, Rouladen so hinzubekommen wie meine Mutter, aber ich bin immer gescheitert. Diesmal habe ich mir alles haarklein aufgeschrieben und ich muss sagen, ich bin nah dran. Die fehlenden 10 % zu Mutters Rouladen muss man als Sohn einfach akzeptieren.

Zutaten für 3 Personen:
  • 3 Scheiben Rinderrouladen
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • 3 mittelgroße Gewürzgurken
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • gekörnter Senf, mittel scharf
  • 400 ml Rinderfond
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 El Rapsöl
  • 1 El Butter
  • Küchengarn
Zubereitung:
  1. Das Fleisch abspülen, trocken tupfen und ausbreiten. Mit je 1-2 Tl Senf bestreichen, pfeffer und salzen. Beim Salz muss man sparsam sein, der Senf und der Schinken sind schon sehr würzig.
  2. Die Zwiebel schälen und mittel fein würfeln. Auf die Rouladen verteilen. Sollten es zu viel Zwiebelwürfel sein, kann man den Rest später noch zur Soße geben.
  3. Pro Roulade 2 Scheiben Schinken, vom unteren Rand auflegen, darauf je eine Gurke.
  4. Die Seiten der Rouladen einschlagen und von unten stramm aufrollen. Mit Küchengarn festbinden.
  5. Rapsöl in einer Pfanne heiß werden lassen, die Butter dazugeben und aufschäumen lassen. Die Rouladen von allen Seiten kräftig anbraten. Optional Zwiebelwürfel dazu geben und braun werden lassen.
  6. Mit Rinderfond aufgießen und für 1,5 – 2 Stunden bei aufgelegtem Deckel und mittlerer Hitze schmoren lassen.
  7. Dabei öfter drehen und Wasser auffüllen. Die Rouladen sollten immer bis knapp unter die Hälfte in Flüssigkeit liegen.
  8. Wenn die Rouladen fertig sind, aus der Flüssigkeit nehmen und warm halten. Die Soße mit in kaltem Wasser angerührter Speisestärke binden und eventuell noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Das Garn von den Rouladen entfernen, auf vorgeheizte Teller geben, mit der Soße übergießen und servieren.

Dazu passt sehr gut ein Kartoffel-Rosenkohl-Stampf und ein Bier.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.