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Kuechenplausch
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Schwarz-Weiß-Cookies

schwarz_weiss_cookiesNoch nicht einmal Advent und schon habe ich die ersten Plätzchen gebacken. Es handelt sich zwar nicht um typisches Weihnachtsgebäck, sondern um sehr amerikanische Kekse, aber auch die Amis feiern ja X-mas. Das Rezept flatterte mir als Newsletter von essen & trinken in meinen Posteingang und erschien in der „Für jeden Tag“ , Ausgabe 6/2016.

Zutaten für 20 – 22 Stück:
  • 100 g Mandeln (ohne Haut)
  • 50 g Schokolade (weiß)
  • 50 g Zartbitterschokolade (75 % Kakao)
  • 200 g Mehl
  • 1 Tl Weinsteinbackpulver (normales geht auch)
  • 200 g Butter (weich)
  • 50 g Zucker (weiß)
  • 50 g Zucker (braun)
  • Salz
  • 1,5 El Kakao
  • 100 g Schokoladentröpfchen (zartbitter, backfest)
  • 1,5 El Speisestärke
Zubereitung:
  1. Ofen auf 180° vorheizen. Die Mandeln auf einem Blech im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten goldbraun rösten. Mandeln abkühlen lassen und grob hacken. Auch die Schokolade getrennt grob hacken.
  2. Mehl und Backpulver mischen. Butter, beide Zuckersorten und 2 Prisen Salz mit den Quirlen des Handmixers 4-5 Minuten weißcremig aufschlagen. Mehl auf kleinster Stufe unterrühren. Teig teilen.
  3. Den Kakao, die Hälfte der Mandeln, gehackte Zartbitterschokolade und 30 g Schokotröpfchen mit einem Spatel unter eine Teighälfte mischen. Restliche Mandeln, weiße Schokolade, Speisestärke und 30 g Schokotröpfchen unter die andere Teighälfte mischen.
  4. Hellen Teig mit 2 Esslöffeln zu ca. 20-22 Portionen auf 2 Bleche mit Backpapier verteilen, dabei ausreichend Abstand lassen. Dunklen Teig ebenso direkt neben den hellen Teig setzen und beide Teige leicht zusammendrücken. Mit den restlichen Schokotröpfchen bestreuen (habe ich vergessen 🙁 ) und nacheinander im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 12-13 Minuten backen. Vollständig auf den Blechen abkühlen lassen.

Tipp: Man kann die günstigen Mandeln mit Schale nehmen. Wenn man sie kurz mit heißem Wasser überbrüht, lassen sich die Mandelkerne einfach aus der Haut drücken.

Die Cookies schmecken echt lecker, und die ganze Wohnung ist erfüllt mit dem Geruch der gerösteten Mandeln. Da schleichen sich dann doch schon erste weihnachtliche Gefühle herein.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

Mousse au chocolat – von Johann Lafer

mousse_au_chocolatDer Lafer hat’s einfach drauf…. Nur fünf Zutaten und doch eins meiner liebsten Desserts. Auch wenn ich Johanns „Kalahari Salz“ durch ganz normales Salz ersetze. Da geht halt der „Sternekoch“ mit ihm durch.

Zutaten für 4 – ? Portionen:
  • 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 70% Kakao)
  • 5 Eier (Kl. M)
  • 150 g Zucker
  • 125 ml Sahne (ich nehme immer den ganzen 200 g Becher)
  • Kalahari Salz 🙂
Zubereitung:
  1. Die Schokolade hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Ich schmelze sie immer direkt im Topf auf dem Induktionsherd bei kleinster Hitze.
  2. Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen, dabei nach und nach 100 g Zucker einrieseln lassen.
  3. Die kalte Schlagsahne ebenfalls steif schlagen.
  4. Eigelb mit 2 El heißem Wasser und 50 g Zucker in einer Metallschüssel über einem heißen Wasserbad dickschaumig aufschlagen. Ich erledige das auch sofort im Topf, bei kleiner Hitze.
  5. Jetzt muss es schnell gehen, sonst können Klümpchen entstehen:
  6. Die geschmolzene Schokolade zur Eigelb-Zuckermasse geben und rühren, bis eine glatte Creme entsteht. An diesem Punkt könnte man etwas Rum, Cognac, Grand Marnier oder Kirschwasser dazugeben.
  7. Nun die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.
  8. Den Eischnee ebenfalls vorsichtig unter die Schokoladencreme heben.
  9. Nicht zuviel rühren, die Masse soll schön luftig bleiben.
  10. Die Masse in eine Form umfüllen und zugedeckt 4-5 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.mousse_au_chocolat2
  11. Zum Anrichten mit einem Esslöffel Nocken abstechen.

Wir können von der sehr sättigenden Mousse allerhöchstens eine Nocke verdrücken, zumal ja als Dessert nach dem Hauptgang. Deshalb das „?“ bei der Mengenangabe. Aber auch als spätes Betthupferl macht sich die Mousse sehr gut.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.