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Spargelrisotto mit Lachs

Juchhu, die Spargelzeit hat endlich wieder begonnen. Grund genug ein leckeres Risotto zu kochen. Dazu Stremellachs mit Pfeffer und für’s Fisch verweigernde „Pubertier“ eine panierte Bulette aus Zwiebelmettwurst (!!!) …

Zutaten für 3 Personen:
  • 2 Schalotten
  • 275 g Risottoreis
  • 1½ El Butter, zerlassen
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 125 ml Weißwein
  • 500 g weißer Spargel
  • 2 El Butter
  • 30 g Pinienkerne
  • 6 El Parmesan, gerieben
  • 1 Tl Kerbel, getrocknet
  • Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Stremellachs mit Pfeffer
  • 1 Zwiebelmettwurst
  • Paniermehl
Zubereitung:
  1. Die Schalotten schälen und würfeln, mit dem Reis in 1½ El Butter glasig andünsten. Den Risottoreis mit dem Weißwein ablöschen und fast komplett verkochen lassen. So viel heiße Brühe dazugeben, das der Reis bedeckt ist. Offen bei mittlerer Hitze einkochen lassen, bis die Brühe aufgesogen ist, dabei öfter rühren.
  2. Mit der restlichen Brühe genauso verfahren, bis der Reis gar ist. Das dauert ca. 25 Minuten. Den Spargel schälen, holzige Enden abschneiden und schräg in Stücke schneiden. In 2 El Butter und etwas Zucker 10 – 15 Minuten anbraten, je nachdem wie viel Biss der Spargel noch haben soll. Spargel salzen und pfeffern.
  3. Währenddessen den Stremellachs im Ofen bei 80° warm werden lassen und die panierte Zwiebelmettbulette herstellen. Sie kann dann zum Warmhalten mit in den Ofen.
  4. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  5. Die Spargelstücke zusammen mit dem Parmesan und dem Kerbel unter den Reis mischen und solange umrühren, bis der Parmesan sich komplett aufgelöst hat und das Risotto schön „schlotzig“ ist.
  6. Auf vorgeheizte Teller verteilen, Lachs bzw. Bulette dazu geben und mit den Pinienkernen bestreut servieren.

Sehr lecker, sehr „schlotzig“ und eine tolle Kombination mit dem Stremellachs. Das „Pubertier“ war auch mit der Bulette hoch zufrieden 🙂 .

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Pistazieneis

Pistazieneis, das beste das ich jemals gegessen habe…
Besser als beim Italiener um die Ecke, weil der aufgrund des hohen Preises von Pistazien meistens mit Aromen nachhilft.
Mein Eis besteht aus ungerösteten und gerösteten, gesalzenen Pistazien, ein schöner Kontrast zwischen süß und salzig und schön crunchig durch die klein gehackten Pistazienstückchen. Wer das nicht mag, lässt sie weg und hat ein cremigeres Eis.

Zutaten für ca. 6 Personen:
  • 125 g Pistazien, geschält und ungeröstet
  • 50 g Pistazien, geröstet und gesalzen
  • 500 ml Bio-Vollmilch
  • 250 g Sahne, 35 % Fett
  • 4 Eigelb von Bio-Eiern
  • 150 g Zucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
Zubereitung:
  1. Die ungerösteten Pistazien mit 75 g Zucker in einem Food Processor fein Mahlen. In einen Topf zusammen mit Milch, Sahne und Vanilleextrakt geben und erhitzen, aber nicht kochen.
  2. In einer Schüssel Eigelb mit den restlichen 75 g Zucker hellgelb aufschlagen. Die heiße Sahnemischung unter Rühren in dünnem Strahl dazugeben.
  3. Mischung zurück in den Topf geben und auf 75 Grad erhitzen, dabei immer weiter rühren. Die Mischung abkühlen lassen über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  4. Am nächsten Tag die Mischung in die Eismaschine füllen und in ca. 40 Minuten gefrieren lassen. Die gerösteten und gesalzenen Pistazien schälen und fein hacken und 5 Minuten vor dem Ende zum Eis geben und unterrühren lassen.
  5. Das Eis in eine Gefrierdose umfüllen und noch mindestens 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren.

Das Eis ist nicht gerade günstig, aber jeder Cent lohnt sich. Und in Zeiten der Corona-Krise kann man sich und seinen Lieben ja ruhig mal etwas Gutes tun.

Viel Spaß beim Herstellen des gelato al pistachio und guten Appetit.