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Rinderrouladen klassisch

Zum Klassiker einen würdigen Teller 🙂

Nach sehr langer Pause gibt es endlich mal wieder einen zum Herbst passenden Klassiker: Rinderrouladen. Ich habe schon oft versucht, Rouladen so hinzubekommen wie meine Mutter, aber ich bin immer gescheitert. Diesmal habe ich mir alles haarklein aufgeschrieben und ich muss sagen, ich bin nah dran. Die fehlenden 10 % zu Mutters Rouladen muss man als Sohn einfach akzeptieren.

Zutaten für 3 Personen:
  • 3 Scheiben Rinderrouladen
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • 3 mittelgroße Gewürzgurken
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • gekörnter Senf, mittel scharf
  • 400 ml Rinderfond
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 El Rapsöl
  • 1 El Butter
  • Küchengarn
Zubereitung:
  1. Das Fleisch abspülen, trocken tupfen und ausbreiten. Mit je 1-2 Tl Senf bestreichen, pfeffer und salzen. Beim Salz muss man sparsam sein, der Senf und der Schinken sind schon sehr würzig.
  2. Die Zwiebel schälen und mittel fein würfeln. Auf die Rouladen verteilen. Sollten es zu viel Zwiebelwürfel sein, kann man den Rest später noch zur Soße geben.
  3. Pro Roulade 2 Scheiben Schinken, vom unteren Rand auflegen, darauf je eine Gurke.
  4. Die Seiten der Rouladen einschlagen und von unten stramm aufrollen. Mit Küchengarn festbinden.
  5. Rapsöl in einer Pfanne heiß werden lassen, die Butter dazugeben und aufschäumen lassen. Die Rouladen von allen Seiten kräftig anbraten. Optional Zwiebelwürfel dazu geben und braun werden lassen.
  6. Mit Rinderfond aufgießen und für 1,5 – 2 Stunden bei aufgelegtem Deckel und mittlerer Hitze schmoren lassen.
  7. Dabei öfter drehen und Wasser auffüllen. Die Rouladen sollten immer bis knapp unter die Hälfte in Flüssigkeit liegen.
  8. Wenn die Rouladen fertig sind, aus der Flüssigkeit nehmen und warm halten. Die Soße mit in kaltem Wasser angerührter Speisestärke binden und eventuell noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Das Garn von den Rouladen entfernen, auf vorgeheizte Teller geben, mit der Soße übergießen und servieren.

Dazu passt sehr gut ein Kartoffel-Rosenkohl-Stampf und ein Bier.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Knuspriger Mozzarella mit Schmortomaten

Heute stelle ich euch ein fantastisches Sommergericht vor, supergeeignet um bei sommerlichen Temperaturen auf dem Balkon oder der Terrasse genossen zu werden. Das Rezept hierzu flatterte mir in Form eines Newsletters von „Living at Home“ in meinen Posteingang. Ich habe nur die im Rezept aufgeführte Fenchelsaat (mag mein Schatz nicht) durch Pinienkerne ersetzt.

Zutaten für 2 Personen:
  • 2 rote Zwiebeln
  • 25 g Pinienkerne
  • Olivenöl
  • 100 ml Weißwein
  • 3 El Ahornsirup
  • 2 Stiele Basilikum
  • 300 g bunte Kirschtomaten
  • 8 Blätter Basilikum
  • 2 Kugeln Büffelmozzarella (à 125 g)
  • schwarzer Pfeffer (aus der Mühle)
  • 4 Scheiben Parmaschinken
  • Salz
  • 24 Kalamata-Oliven
  • 20 g Rucola
Zubereitung:
  1. Zwiebeln schälen, halbieren und in ca. 1 cm Spalten schneiden. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, auf einen Teller geben und beiseitestellen. Zwiebeln ca. 2 Minuten in etwas Olivenöl anbraten. Weißwein, Ahornsirup und 2 Stiele Basilikum dazugeben, Hitze reduzieren und mit Deckel 4 Minuten schmoren lassen. Die Tomaten hinzufügen und weitere 6 Minuten zugedeckt schmoren lassen.
  2. Mozzarella mit Küchenkrepp trockentupfen und rundum mit Pfeffer würzen. Je 2 Scheiben Parmaschinken kreuzförmig auslegen, jeweils 4 Blätter Basilikum darauf geben, den Mozzarella in die Mitte setzen und den Schinken über den Käse zusammenklappen. Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen, die Oliven und Pinienkerne mit in die Pfanne geben und unterheben. Die Pfanne bei kleinster Hitze zugedeckt warmhalten. In einer zweiten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den umwickelten Mozzarella mit der Naht nach unten in die Pfanne setzen. Bei mittlerer bis hoher Hitze ca. 1 Minute pro Seite braten.
  3. Die Schmortomaten auf tiefe Teller verteilen, den gewaschenen und getrockneten Rucola darauf verteilen und den Parmesan darauf setzen. Sofort servieren, alles sollte lauwarm sein.

Dazu gab es bei uns Baguettescheiben und einen Aufstrich aus Kalamata-Oliven.
Als Getränk passt ein gekühlter Weißwein oder Rose hervorragend.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.