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Kürbis-Kichererbsen-Curry

Kürbis-Kichererbsen-Curry

Auf dem Blog Foodlovin‘ von Denise, der den Untertitel „healthy food“ trägt, hat mich dieses Rezept sehr angesprochen. So sehr, das ich es nachkochen musste. Es ist ein Herbstgericht par excellence, deshalb reiche ich es ein beim Blog-Event >Leckeres für die Herbstzeit< den Caroline von  Linal’s Backhimmel auf Zorras Blog 1x umrühren bitte aka kochtopf veranstaltet.

Zutaten für 4 Portionen:
  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 Hokkaido-Kürbis (ca. 500 g)
  • 1/2 Butternut-Kürbis (ca. 500 g)
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer, daumendick
  • 2 EL gelbe Currypaste
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 150 g Babyspinat
  • 150 g Cherrytomaten
  • 1 Limette
  • 1 Bund Koriander (alternativ glatte Petersilie)
  • Cashewkerne
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung:
  1. Den Butternut-Kürbis schälen, den Hokkaido-Kürbis waschen, beide Kürbisse entkernen und in große Würfel schneiden. Die Schalotten schälen und würfeln. Den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein hacken.
  2. Das Kokosöl in einem großen Topf (ich habe dazu meine Tajine benutzt) erhitzen. Die Zwiebeln, den Knoblauch, den Ingwer, die Currypaste und das Tomatenmark unter ständigem Rühren darin anschwitzen. Den Kürbis hinzufügen und kurz mit anrösten.
  3. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, dann die Kokosmilch und die stückigen Tomaten hinzufügen, nochmals aufkochen und mit geschlossenem Deckel 15 – 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  4. Den gewaschenen und abgetropften Spinat zusammen mit den abgeschütteten Kichererbsen und den Cherrytomaten unterheben und bei kleiner Hitze ca. 5 -7 Minuten ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken und servieren.
  5. Den abgezupften Koriander (oder Petersilie) und die Cashewkerne separat dazu stellen, so kann jeder, der mag, sein Curry noch damit bestreuen.

Ein wirklich tolles, herbstliches, veganes Gericht, welches satt und zufrieden macht. Vielen Dank, liebe Denise dafür. Und natürlich auch ein Dankeschön an Caroline und Zorra für die Organisation des Blog-Events.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Dinkel-Roggenbrot mit Sonnenblumenkernen

Dinkel-Roggenbrot mit Sonnenblumenkernen

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Gestern habe ich mein erstes Brot mit selbst angesetztem Sauerteig gebacken, welches mir zu 100 % gelungen ist. Kruste, Krume, Farbe, Geruch und Geschmack sind genau so, wie ich es mir gewünscht habe. Und der tolle Geruch, der beim Backen durch die Wohnung zog… Einmalig. Auch wenn das ganze Prozedere zeitaufwendig ist, es lohnt sich und man weiß genau, was im Brot drin steckt. Entdeckt habe ich das Rezept auf dem Blog Herbs & Chocolate von Carla aus München. Abweichend vom Originalrezept habe ich Sonnenblumen- anstatt Kürbiskerne verwendet und mit den Mehlsorten etwas variiert. Gebacken habe ich das Brot in einem gusseisernen Topf mit Deckel.

Zutaten :
Sauerteig:
  • 205 g Roggenvollkornmehl
  • 195 ml lauwarmes Wasser
  • 35 g Anstellgut (Eine gute Informationsquelle für Sauerteig und Anstellgut findet ihr auf dem Blog Plötzblog von Lutz)
Brühstück:
  • 95 g Sonnenblumenkerne
  • 100 ml kochendes Wasser
Hauptteig:
  • Sauerteig
  • 205 g Roggenvollkornmehl
  • 275 g Dinkelmehl Typ 630
  • 240 ml Wasser
  • 11 g Salz
  • 7 g Hefe
  • Brühstück
Zubereitung:
Am Vorabend:
  1. Alle Zutaten für den Sauerteig verrühren und bei warmer Raumtemperatur für 16 Stunden abgedeckt reifen lassen (Ich habe alternativ den Sauerteig für 8 Stunden im Backofen bei 30° reifen lassen und dann noch mal 8 Stunden im ausgeschalteten Backofen.).
  2. Die Sonnenblumenkerne mit kochendem Wasser übergießen und abgedeckt völlig abkühlen lassen.
Am Backtag:
  1. Alle Zutaten für den Hauptteig außer dem Brühstück für ca. 5 Minuten verkneten. Es entsteht ein klebriger Teig, der aber langsam elastisch wird. Das überschüssige Wasser von den Sonnenblumenkernen abgießen und das Brühstück unterkneten, bis die Körner gleichmäßig verteilt sind.
  2. Für 1,5 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt gehen lassen, dabei nach 45 Minuten einmal kurz durchkneten.
  3. Den Teig rundwirken und mit Schluss nach unten in ein gut bemehltes Gärkörbchen setzen. Noch mal 1 Stunde abgedeckt gehen lassen. Inzwischen den Ofen mit gusseisernem Topf inklusive Deckel auf 250° vorheizen.
  4. Nach der Gehzeit den Teigling in den heißen Topf stürzen, so das der Schluss nach oben zeigt und ein schönes Muster auf der Brotoberfläche erzeugen kann. Die Temperatur auf 210° stellen und mit Deckel für 40 Minuten backen. Dann noch mal 20 Minuten ohne Deckel, für eine schönere Kruste.
  5. Nach der Backzeit das Brot auf ein Gitter geben und vollkommen auskühlen lassen.

Selber Brot backen macht echt Spaß und gelingt besonders gut in einem gusseisernen Topf. Mit ein bisschen Übung und Geduld gelingt einem ein kräftiges, aktives Anstellgut. Wenn man einmal ein gut funktionierendes Anstellgut hat, kann man es im Kühlschrank mit ein wenig wöchentlicher Pflege über Jahre immer wieder für das Herstellen von Sauerteig verwenden. Irgendwann ist der Sauerteig dann auch so triebstark, dass man beim Backen auf die Beigabe von Hefe verzichten kann.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.