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Pistazieneis

Pistazieneis, das beste das ich jemals gegessen habe…
Besser als beim Italiener um die Ecke, weil der aufgrund des hohen Preises von Pistazien meistens mit Aromen nachhilft.
Mein Eis besteht aus ungerösteten und gerösteten, gesalzenen Pistazien, ein schöner Kontrast zwischen süß und salzig und schön crunchig durch die klein gehackten Pistazienstückchen. Wer das nicht mag, lässt sie weg und hat ein cremigeres Eis.

Zutaten für ca. 6 Personen:
  • 125 g Pistazien, geschält und ungeröstet
  • 50 g Pistazien, geröstet und gesalzen
  • 500 ml Bio-Vollmilch
  • 250 g Sahne, 35 % Fett
  • 4 Eigelb von Bio-Eiern
  • 150 g Zucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
Zubereitung:
  1. Die ungerösteten Pistazien mit 75 g Zucker in einem Food Processor fein Mahlen. In einen Topf zusammen mit Milch, Sahne und Vanilleextrakt geben und erhitzen, aber nicht kochen.
  2. In einer Schüssel Eigelb mit den restlichen 75 g Zucker hellgelb aufschlagen. Die heiße Sahnemischung unter Rühren in dünnem Strahl dazugeben.
  3. Mischung zurück in den Topf geben und auf 75 Grad erhitzen, dabei immer weiter rühren. Die Mischung abkühlen lassen über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  4. Am nächsten Tag die Mischung in die Eismaschine füllen und in ca. 40 Minuten gefrieren lassen. Die gerösteten und gesalzenen Pistazien schälen und fein hacken und 5 Minuten vor dem Ende zum Eis geben und unterrühren lassen.
  5. Das Eis in eine Gefrierdose umfüllen und noch mindestens 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren.

Das Eis ist nicht gerade günstig, aber jeder Cent lohnt sich. Und in Zeiten der Corona-Krise kann man sich und seinen Lieben ja ruhig mal etwas Gutes tun.

Viel Spaß beim Herstellen des gelato al pistachio und guten Appetit.

Mafaldine mit Pfifferlingen und Steak

Heute gibt es ein schnelles Gericht für 2, ohne ganz genaue Mengenangaben, da ich genommen habe, was da war. Quasi ein Luxus-Resteessen…..

Zutaten für 2 Portionen:
  • 250 g Mafaldine (oder andere Bandnudeln)
  • 1 Dose gelbe Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • einige Pfifferlinge (bei mir TK)
  • einige Kalamata Oliven
  • einige Rohschinkenwürfel
  • 1 Rumpsteak ca. 300 g
  • einige kleine Rispentomaten
  • Pfeffer, Salz, Zucker
  • etwas Maldon geräucherte Meersalzflocken
  • Olivenöl
Zubereitung:
  1. Die Pfifferlinge in einer Pfanne in etwas Olivenöl anbraten, Schalotte und Knoblauch schälen, in kleine Würfel schneiden, dazugeben und glasig werden lassen. Die Schinkenwürfel und die Oliven zufügen, durchschwenken und einige Minuten mitgaren.
  2. Die Dosentomaten in die Pfanne geben, mit einer Gabel grob zerdrücken und zugedeckt bei mittlerer Hitze garen lassen, bis eine schöne Konsistenz erreicht ist. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.
  3. Währenddessen die Nudeln nach Packungsangabe al dente kochen.
  4. Das Steak nach Geschmack in etwas Olivenöl braten, in Alufolie wickeln und warmhalten.
  5. In der Steakpfanne die Rispentomaten anbraten.
  6. Die Nudeln und den Fleischsaft vom Steak zur Soße geben und gut unterheben, auf zwei tiefe, vorgewärmte Teller verteilen.
  7. Das Steak in Tranchen schneiden und auf den Nudeln verteilen. Pfeffern und mit den geräucherten Salzflocken würzen.
  8. Zum Schluss die Tomaten obenauf geben und servieren.

Dazu passt ein trockener Rotwein.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.