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Wildschweinragout aus der Toskana – Ragu di Cinghiale

wildschweinragout Huch, jetzt ist es schon 2016 und ich habe noch kein Rezept gebloggt…. Dabei liegen noch genug Rezepte und Fotos auf Halde, aber manchmal fehlt halt die Lust zum Bloggen. Lieber was Neues kochen. Und wieder fotografieren und – schwups – auch auf die Halde 🙂 . Dieses Rezept ist mir beim Stöbern im Internet aufgefallen, und da ich noch 1 kg Wildschweingulasch eingefroren hatte und außerdem „Essensbesuch“ bekam, war die Gelegenheit zum Nachkochen plötzlich da.

Zutaten für 6 Portionen:
  • 1 kg Gulasch vom Wildschwein
  • 1 Flasche italienischen Rotwein
  • 4 kleine Zwiebeln
  • 3 dicke Möhren
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 10 Pfefferkörner, angedrückt
  • 10 Wacholderbeeren, angedrückt
  • 1 Stiel Rosmarin
  • 5 Stiele Thymian
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 El Tomatenmark
  • 150 ml Vollmilch
  • Butterschmalz
  • 500 ml Wildfond
  • 8 Cherrytomaten
  • Salz • Pfeffer
  • ½ Bund glatte Petersilie
  • eventuell Stärke zum Binden
Zubereitung:
  1. Das Fleisch in 1,5 – 2 cm große Stücke schneiden und 12-24 Stunden im Kühlschrank im Rotwein marinieren.
  2. Fleisch in einem Sieb gut abtropfen lassen, dabei die Marinade auffangen. Das Gemüse fein würfeln und die Gewürze in einen Teefilter aus Papier geben und zubinden.
  3. In einem gusseisernen Bräter das Gemüse in 2 El Butterschmalz gründlich anrösten, in der letzten Minute den fein gehackten Knoblauch dazugeben. Alles herausnehmen und beiseitestellen.
  4. Das Fleisch in mehreren Portionen in Butterschmalz von allen Seiten kräftig anbraten. Zum Schluss das Tomatenmark unter Rühren mit anrösten. Alles Fleisch in zurück in den Topf geben und mit der Marinade ablöschen.
  5. Während die Marinadeflüssigkeit einkocht wird in einem anderen Topf der Fond und die Milch leicht erhitzt. Ist die Marinade ganz eingekocht, kommen das Gemüse, die Fond-Milch-Mischung und die Kräuter zum Fleisch.
  6. Dann wandert der Bräter für 3-4 Stunden in den auf 120° vorgeheizten Ofen und alles schmort sanft vor sich hin.
  7. Jetzt ist das Ragout eigentlich fertig, es muss eventuell noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden und kann mit etwas in Rotwein aufgelöster Stärke gebunden werden. Auch der Teefilter sollte vor dem Servieren entfernt werden….

Dazu gab es Bandnudeln und Kohlrabi in Béchamelsauce. Durch das lange Schmoren war das Fleisch schön mürbe und mega zart, es zerfiel quasi auf der Zunge. Echt lecker. Es haben auch zwei Kinder mitgegessen, denen es – trotz mildem Wildgeschmack – hervorragend geschmeckt hat.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

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