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Feigen-Rotwein-Stollen

*** Beitrag enthält unbezahlte Werbung! ***

Beim Durchblättern der essen & trinken 12/2011 fiel mir dieses Rezept sofort ins Auge: Feigen-Rotwein-Stollen. Eine schöne alternative zum Standard-Stollen, zumal wenn man kein Zitronat und Orangeat mag. Auch eine gute Gelegenheit, meine neu erstandene Stollenbackform zu testen.

Zutaten:

Füllung:

  • 400 g getrocknete Feigen
  • 1 Vanilleschote
  • 250 ml Rotwein
  • 50 g brauner Zucker
  • 2 El Honig
  • 2 Kapseln Sternanis
  • 2 kleine Zimtstangen

Teig:

  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • ¼ Tl Salz
  • ½ Tl Christstollengewürz
  • 2 Eier (Kl. M)
  • 250 g Magerquark
  • 500 g Mehl
  • 3 Tl Backpulver
  • Mehl zum Bearbeiten
  • Butter für die Form

Belag:

  • 150 g Butter
  • 80 g Puderzucker

Außerdem: Alufolie

Zubereitung:
  1. Für die Füllung die Stiele der Feigen entfernen, Feigen grob würfeln. Vanilleschote längs einschneiden, Mark herauskratzen, beides mit Feigen, Rotwein, Zucker, Honig, Sternanis und Zimt in einem Topf aufkochen. Bei mittlerer bis starker Hitze offen 12-14 Minuten einkochen, bis der Rotwein fast verdampft ist. In eine Schüssel füllen, Sternanis, Vanilleschote und Zimtstangen entfernen. Feigen mit einem Schneidstab fein pürieren, abkühlen lassen.
  2. Für den Teig Butter, Zucker, Salz und Stollengewürz mit den Quirlen eines Handrührgeräts 5 Minuten sehr cremig rühren. Eier einzeln jeweils 1 Minute unterrühren. Quark zugeben. Mehl und Backpulver daraufsieben und mit dem Knethaken unterkneten. Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen.
  3. Teig auf einer bemehlten Fläche 38×45 cm groß ausrollen. Die abgekühlte Feigenmasse mit einer Palette daraufstreichen, dabei ringsum einen ca. 1 cm breiten Rand freilassen und von der kurzen Kante her aufrollen. Mit der Nahtstelle nach oben in eine gut gefettete Stollenform (38 cm Länge) legen, auf ein Blech mit Backpapier stürzen. Im vorgeheizten Ofen bei 200° auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen. Dann bei 180° weitere 45 Minuten backen, dabei die Stollenform nach 35 Minuten abnehmen.
  4. Zum Bestreichen 100 g Butter zerlassen, den heißen Stollen sofort damit bestreichen, mit 50 g Puderzucker bestäuben, fest in Alufolie wickeln und über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Tag 50 g Butter zerlassen. Stollen damit bestreichen, mit dem restlichen Puderzucker bestäuben und servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

Bratkartoffeln


Wow, endlich mal ein Event für ein Basic-Gericht: Bratkartoffeln! Vielen Dank dafür an Heike und herzlichen Glückwunsch zum einjährigen Bestehen ihres Blogs.

Auch ich habe schon diverse „Bratkartoffelversuche“ unternommen, mit Alu-, Guss-, Schmiedeeisen-, Teflon- und Edelstahlpfannen, mit rohen, gedämften, gekochten und gepellten Kartoffeln, festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend….

Die einzig wahre Zubereitungsmethode habe ich dabei nicht gefunden, aber die nun folgende, von einem „Spitzenkoch“ im TV proklamierte, ergibt herrlich knusprige Kartoffelscheibchen, ganz ohne Schnickschnack, einfach und pur, obwohl die Zubereitung für eine 4 köpfige Familie etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Zutaten (für 4 Portionen):
  • 1 kg Kartoffeln, vorwiegend festkochend (ich habe Bio-Kartoffeln genommen)
  • Butterschmalz
  • Pfeffer, schwarz, aus der Mühle
  • Salz (hatte noch Himalayasalz)
  • Petersilie nach Wunsch
Zubereitung:
  1. Die Kartoffeln schälen, waschen, große Knollen halbieren und in Salzwasser in ca. 20 Minuten garkochen. Abschütten, ausdämpfen und vollkommen abkühlen lassen. Kartoffeln über Nacht gekühlt stehen lassen.
  2. Am nächsten Tag die Kartoffeln in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, etwas Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne bei großer Hitze zerlassen und die Kartoffelscheiben nebeneinander in die Pfanne legen. Wenn die eine Seite braun und knusprig ist, die Kartoffelscheiben salzen, pfeffern und dann wenden. Wenn auch die andere Seite fertig gebraten ist, die Scheiben in eine mit Küchenpapier ausgelegte Schüssel geben und im Ofen bei 80° warm stellen.
  3. Die restlichen Scheiben auf gleiche Weise zubereiten und warm halten.
  4. Wenn alle Kartoffelscheiben gebraten sind, die gesamte Menge wieder mit etwas Butterschmalz in die Pfanne geben, bei starker Hitze weitere 2-3 Minuten braten, dabei öfters wenden, feingehackte Petersilie untermengen und eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!
  5. Achtung! Die Grenze zwischen knusprig und verbrannt ist fließend, also immer bei der Pfanne bleiben und aufpassen….

Tipp: Bei mir gab ’s dazu Wildschweinbratwurst und Rotwein-Zwiebel-Sauce.

Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit.