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#synchronbacken November 2025
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Birnenkuchen vom Blech

birnenkuchen1*** Beitrag enthält unbezahlte Werbung! ***

Mein Kollege Peter D. aus N. hatte mir aus seinem Garten eine große Tüte Birnen mitgebracht und die wollten in einen Kuchen für Familie und Kollegen verbacken werden. In der „Living at Home“ Ausgabe 10/12 erschien ein passendes Rezept, welches ich erstmals ausprobierte.

Zutaten für 18 Stücke:
  • 290 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • 150 ml Sahne
  • 100 g Mandelblättchen
  • 1,2 kg kleine, reife Birnen
  • Saft von 1 Zitrone
  • 200 g Mehl
  • 40 g Speisestärke
  • 40 g Kakao
  • 3 Tl Backpulver
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 3 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • Salz
  • 4 Eier (Kl. M)
  • 150 g Joghurt
Zubereitung:
  1. 70 g Butter, 120 g Zucker, die Sahne und die Mandelblättchen in einem Topf kurz aufkochen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  2. Die Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und die Hälften fächerartig einschneiden. Mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft beträufeln.
  3. Den Ofen auf 160° vorheizen. Mehl, Speisestärke, Kakao und Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben. Die Schokolade fein hacken und zusammen mit 220 g weicher Butter, 180 g Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz, Eier und Joghurt zur Mehlmischung in die Schüssel geben. Die Zutaten erst auf niedriger, dann auf höchster Stufe mit den Quirlen des Handmixers verrühren.
  4. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Backblech verteilen und glatt streichen. Die Birnenhälften gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Mandelguss zwischen den Birnen verteilen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten ca. 35 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 190° erhöhen und den Kuchen weitere 10 Minuten backen. Die Mandeln sollten hellbraun geröstet sein.

birnenkuchen2

Lauwarm, als Dessert mit etwas halbsteif geschlagener Vanillesahne war der Kuchen ein Traum. Doch auch am nächsten Tag im Kollegenkreis ist er sehr gut angekommen. Unbedingt ausprobieren solange es noch frische, heimische Birnen gibt.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

Zucchini-Kuchen

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Ich hatte noch Zucchini übrig und war auf der Suche nach einem Rezept, um sie zu verwenden. Bei Miri fand ich eine tolle Zucchini Focaccia und ließ mich davon zu diesem Kuchen inspirieren. Ich ergänzte Miri’s Rezept noch um Parmaschinken, Pinienkerne und Parmesan und backte den Kuchen in einer rechteckigen Springform.

Zutaten für 1 Springform (ca. 25 cm x 25 cm):
  • 350 g Kartoffeln
  • 20 g Hefe
  • 130 ml Wasser
  • 550 g Mehl (Type 550)
  • 1 Tl Zucker
  • 2-3 Tl Salz
  • 2 Tl frischer Thymian, gehackt
  • 300 g Zucchini, geraspelt
  • 2 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • Olivenöl
  • Pfeffer • Salz
  • 1 Paket Parmaschinken (100 g)
  • 1 Päckchen Pinienkerne (50 g)
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • etwas Butter für die Form
Zubereitung:
  1. Die Kartoffeln in der Schale kochen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
  2. Die Hefe in 50 ml lauwarmes Wasser auflösen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und zur Seite stellen.
  3. Mehl mit Zucker, Salz und 1 El Thymian mischen und mit den Kartoffeln, den Zucchiniraspeln, den Pinienkernen und der Hefe zu einem Teig verkneten. Bei Bedarf das restliche Wasser beigeben. Bei mir war der Teig recht flüssig, da die Zucchiniraspeln sehr viel Wasser abgaben. Ich musste deshalb noch etwas Mehl nachgeben.
  4. Teig zugedeckt an einem warmen Ort (Backofen, 30°) gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Herausnehmen, noch mal durchkneten und Ofen aus 180° heizen.
  5. Springform mit weicher Butter fetten. Die Hälfte des Teiges einfüllen und gut verteilen. Nun die Hälfte der Zucchinischeiben auf den Teig verteilen, vorsichtig salzen (der Parmaschinken ist kräftig genug), pfeffern und mit Olivenöl besprenkeln.
  6. Parmaschinken zerzupfen und darüber verteilen. Den restlichen Teig darauf geben und ebenfalls gut verteilen. Die restlichen Zucchinischeiben darauf geben, restlichen Thymian darauf streuen, wieder salzen, pfeffern und mit Öl besprenkeln. Zuletzt den Kuchen gleichmäßig mit dem Parmesankäse bedecken.
  7. Kuchen bei 180° für 50 Minuten goldbraun backen. Bei mir war der Kuchen noch etwas „knätschig“, aber wir mögen das. Ansonsten sollte man ihn noch weitere 5-10 Minuten im Ofen lassen (eventuell mit Alufolie abdecken).

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Lauwarm zu einem Glas Federweißer war der Kuchen ein Gedicht, doch auch am nächsten Tag, kalt auf der Arbeit, schmeckte er hervorragend.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.