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#synchronbacken November 2025
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Zwetschgenkuchen vom Blech

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Ich trauere zwar etwas dem Sommer hinterher, doch auch der Herbst hat eindeutig etwas zu bieten: Zwetschgen!!! Endlich gibt es die kleinen, violetten Früchtchen wieder. Aus der Unzahl von Zwetschgenkuchen Rezepten habe ich eine Variante mit Hefeteig ausgesucht, für mich DER Teig für Zwetschgenblechkuchen. Das Rezept stammt aus der Zeitschrift „Für jeden Tag“, Ausgabe 9/2009 und wurde bis auf die etwas erhöhte Menge an Zwetschgen (original 1,2 kg) von mir 1:1 umgesetzt. Mit diesem Rezept möchte ich am „Küchenplausch Pflaumen und Zwetschgen Event“ von Veranstalterin Küchenmaus teilnehmen.

Zutaten für 20 Stück:
  • 30 g frische Hefe
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 750 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 2 Tl abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • Salz
  • 2 Eier (Klasse M)
  • 275 g weiche Butter
  • 1 Tl frisch geriebene Muskatnuss
  • 1,5 kg Zwetschgen
Zubereitung:
  1. Die Hefe zerbröseln und in der Milch auflösen.
  2. 500 g Mehl mit 100 g Zucker, Zitronenschale, 1 kräftige Prise Salz, Eier 100 g Butter und der Hefemilch mit dem Handmixer zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
  3. Restliches Mehl, Zucker, Butter und Muskat zu Streuseln verkneten. Die Zwetschgen waschen, trocken tupfen, am spitzen Ende kreuzweise einschneiden, dann an einer Seite längs aufschneiden und entsteinen. Die Zwetschgen stramm aufklappen.
  4. Hefeteig nochmals gut kneten. Auf ein gefettetes Backblech geben und mit den Händen gleichmäßig in die Form drücken. Die Zwetschgen dachziegelartig auf dem Teig verteilen, mit Streuseln bestreuen und erneut abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei 180° auf der mittleren Schiene für 40 bis 45 Minuten backen.

Ich musste das Blech ca. 30 Minuten länger im Ofen lassen, weil ich den Kuchen üppiger belegt hatte, als im Originalrezept angegeben, also lieber öfters eine Garprobe machen.

Der Kuchen schmeckt lauwarm mit einem Klecks Vanille- oder Zimtsahne am besten, aber auch abgekühlt bleibt er fluffig und saftig.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

Rotbarschfilet mit Kartoffel-Rosenkohl-Stampf und Senf-Sektsauce

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Heute war der letzte Tag, an dem meine Schwiegermutter bei uns zu Besuch war. Als letzten Wunsch zum Abendessen wünschte sie sich „etwas mit Fisch“. Da meine Kinder, als bekennende nicht Fischesser, außer Haus waren, konnte ich diesen Wunsch ohne Mehrarbeit durch Zubereitung von Alternativen umsetzen.

Zutaten für 3 Portionen:
  • 3 Rotbarschfilets (à ca. 180 g)
  • ½ Zitrone
  • Mehl
  • Rapsöl
  • 500 g Kartoffeln
  • 300 g Rosenkohl (TK)
  • 2 El Schmand
  • Milch
  • Muskatnuss
  • 1 El Nussbutter (oder Butterschmalz)
  • 1 Schalotte
  • 50 g Katenschinken (mager, in Würfeln)
  • 1 Sekt (Piccolo)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 2 Tl Senf, süß
  • 1-2 Tl Senf, scharf
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zweig Estragon
  • Noilly Prat (Wermut)
  • Salz • Pfeffer
Zubereitung:
  1. Für die Senf-Sektsauce:
    Die Schalotte schälen und würfeln und zusammen mit den Schinkenwürfeln in der Nussbutter glasig werden lassen. Mit dem Sekt ablöschen, Lorbeerblatt und Estragon zugeben und die Flüssigkeit fast ganz einkochen lassen. Die Gemüsebrühe angießen und auf die Hälfte reduzieren lassen. Die Sahne und einen Schuss Noilly Prat dazugeben und den Senf unterrühren. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce eine schöne Konsistenz hat. Eventuell mit etwas in kaltem Wasser aufgelöster Stärke binden. Kräuter entfernen und die Sauce mit dem Pürierstab aufmixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warmhalten.
  2. Für den Kartoffel-Rosenkohl-Stampf:
    Kartoffeln schälen und in Salzwasser in ca. 18 Minuten garen. Ca. 8 Minuten vor Garende den Rosenkohl dazugeben und beides zu Ende garen. Abgießen und stampfen. Schmand unterrühren und so viel heiße Milch hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Stampf mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken und warmhalten.
  3. Für den Rotbarsch:
    Filets waschen, trocken tupfen und in 6 gleich große Stücke schneiden. Fischstücke beidseitig mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, den Fisch in Mehl wenden und bei mittlerer Hitze in der Pfanne, abhängig von der Dicke der Filetstücke, 2-3 Minuten je Seite garen.
  4. Fisch und Stampf auf vorgewärmten Tellern anrichten, etwas von der nochmals aufgemixten Sauce über den Fisch geben und servieren. Restlichen Stampf und Sauce dazu stellen.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.