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Heute habe ich mich zum ersten mal an Schwarzwurzeln heran getraut. Mir waren sie aus meiner Kindheit als grausam schmeckendes, säuerliches Dosengemüse und „arme Leute Spargel“ in Erinnerung. Diese frische Zubereitung hat mich aber doch vom Wohlgeschmack der Winterwurzel überzeugen können.
Zutaten (für 2 Portionen):
- 500 g Schwarzwurzeln
- ½ Zitrone, Saft davon
- 1 Hand voll getrocknete Steinpilze
- ½ Zwiebel, fein gewürfelt
- 20 g Butter
- 20 g Mehl
- Milch
- 20 g Parmesan, frisch gerieben
- Salz, weißer Pfeffer, Muskatnuss, Cayennepfeffer
- 1 Schuß weißer Balsamico
- etwas Öl
- ¼ Bund Schnittlauch
Zubereitung:
- Die Schwarzwurzeln gründlich waschen, schälen, in Stücke schneiden und sofort in eine Schüssel mit Zitronenwasser geben.
- Die Pilze in einem Sieb gründlich abbrausen und für eine Stunde in Wasser einweichen lassen. Danach auf einem Sieb abtropfen lassen.
- In einem Topf die Butter schmelzen, das Mehl dazugeben und ohne braun werden zu lassen gründlich verrühren. Nach und nach soviel kalte Milch dazugeben, bis eine sämige Béchamelsauce entstanden ist. Den geriebenen Parmesan unterrühren. Die Sauce mit Salz, weißem Pfeffer, Cayennepfeffer und Muskatnuss abschmecken und bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
- Die Schwarzwurzeln in ca. 20 Minuten in Salzwasser gar kochen und abschütten.
- Währenddessen die Pilze mit den Zwiebeln in einer Pfanne mit etwas Öl für ca. 10 Minuten braten. Salzen, pfeffern und beiseite stellen.
- Die Schwarzwurzeln und die Pilz-Zwiebel-Mischung in die Sauce geben, alles erhitzen, nochmals abschmecken und mit einem Schuss weißem Balsamico vollenden. Kurz vor dem Servieren den Schnittlauch in Röllchen untermischen.
Dazu habe ich Rührei und Schwarzwälder Schinken serviert.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.
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Dieser Zwiebelrostbraten ist aus dem Buch „Meine Bayerische Küche“ von Alfons Schubeck. Auch Kuechenfee von huettenhilfe hat ihn schon zubereitet. Ich habe zur original Rezeptur noch die Schinkenwürfel dazu getan und auf das plattieren des Fleisches verzichtet, möge Schubi mir verzeihen 😉 .
Zutaten (für 4 Portionen):
- 8 Scheiben Rinderhüfte (dünn, je ca. 100 g)
- Salz, Pfeffer
- 2 EL Öl
- 750 ml Geflügelbrühe
- 3 Zwiebeln
- 50 g Katenschinkenwürfel
- 4 EL Butter
- 1 TL Puderzucker
- 2 TL Tomatenmark
- 150 ml kräftigen Rotwein
- getrockneten Majoran
- 20 g Butter (kalt, in Stückchen)
Zubereitung:
- Die Fleischscheiben salzen und pfeffern und im heißen Öl von beiden Seiten anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
- Das Öl ausschütten und den Bratensatz mit der Brühe loskochen.
- Die Zwiebeln schälen, halbieren, in dünne Halbringe schneiden und zusammen mit der Butter, dem Schinken und dem Puderzucker in einer Schmorpfanne Farbe nehmen lassen. Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten lassen, dann mit dem Rotwein ablöschen. Alles kurz einkochen lassen, die Brühe unterrühren und aufkochen lassen.
- Die Fleischscheiben in die Sauce legen und für eine Stunde knapp unter dem Siedepunkt garen, dabei immer wieder etwas von der Sauce über das Fleisch gießen.
- Kurz vor Ende der Kochzeit eine Prise Majoran zur Sauce geben.
- Vor dem Servieren die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der kalten Butter montieren.
Dazu habe ich Süßkartoffelpüree gereicht. Es passen aber auch Knödel oder Salzkartoffeln.
Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit.
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Dieses Blog beschäftigt sich mit meinen genussvollen Hobbys: Kochen, Essen, Trinken und Genießen. Hier gibt’s Rezepte, Tipps und Links zu meinen Lieblingsthemen. Jedes Feedback ist ausdrücklich erwünscht! Viel Spaß beim Surfen auf meinem „kochpla.net“, euer Uwe.
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