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Gazpacho mit Wassermelone

melonengazpacho*** Beitrag enthält unbezahlte Werbung! ***

Bevor der Herbst sich richtig etabliert, hier noch eine Vorspeise vom letzten Essen bei angenehmen Temperaturen auf meinem Balkon. Inspiriert worden bin ich zu diesem kalten Süppchen, von einem Rezept aus der essen & trinken 7/2015 „Melonen-Tomaten-Gazpacho mit Minze und Zitronen-Olivenöl“. Da ich „frei Schnauze“ für 2 Personen gekocht habe, kann ich keine allzu genauen Mengenangaben machen. Aber so richtig falsch machen kann man bei diesem einfachen Gericht eh nichts….

Zutaten:
  • 1 Spalte Wassermelone
  • ca. 400 ml Passata (oder Dosentomaten, diese dann durch ein Sieb streichen)
  • ½ Gurke
  • 1 rote Paprika
  • 1 weiße Zwiebel
  • ½-1 rote Chilischote (je nach Schärfebedarf, gerne auch mit den Kernen….)
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas geriebener, frischer Ingwer
  • 4 Stiele frische Minze
  • 10 g Pinienkerne
  • Olivenöl
  • ½ Limette
  • Agavendicksaft (oder Zucker)
  • Salz • Pfeffer
Zubereitung:
  1. Die Melone von Schale und Kernen befreien und in grobe Stücke schneiden. Gurke und Zwiebel schälen, Gurke und Paprika von den Kernen befreien und das Gemüse in mittelkleine Würfel schneiden. Die Chilischote in Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und in Scheiben schneiden. Die Minzblätter von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden.
  2. In einem hohen Mixbecher Passata, Wassermelone, Chili, Knoblauch, Minze, Ingwer, Limettensaft, ein Schuss Olivenöl und 2/3 der Gemüsewürfel mit dem Mixstab passieren. Mit Agavendicksaft, Salz und Pfeffer pikant und ganz leicht süßlich abschmecken. Zusammen mit den restlichen Gemüsewürfeln für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  3. In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze hellbraun werden lassen und zum Abkühlen auf einen Teller geben.
  4. Die kalte Suppe bei Bedarf noch mal abschmecken und auf zwei Suppenschalen verteilen. Restliche Gemüsewürfel sowie die Pinienkerne vorsichtig obenauf geben und mit ein paar Tropfen Olivenöl vollenden.

Ich habe dazu noch lauwarme, gebratene Dattel-Speck-Spießchen serviert. Mein Gast war Spanier und ich war sehr gespannt auf sein Urteil: Was soll ich sagen, er hat 1. alles aufgegessen und 2. die Gazpacho als geschmacklich hervorragend und als schöne Alternative zur „Standard-Gazpacho“ bezeichnet.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Schneller Schokokuchen (Eiweißverwertung)

schokokuchen_eiweißVom letzten Puddingkochen waren noch einige Eiweiß übrig geblieben und ich sträube mich, solche Überbleibsel wegzuwerfen. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach schönen Verwendungsmöglichkeiten. Also, schnell gegoogelt und diesen leckeren, saftigen Schokokuchen gefunden… Die einzige Änderung zum Originalrezept: Walnüsse statt Mandeln.

Zutaten für eine 18 cm Backform:
  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100 g + 50 g dunkle Schokolade (75 % Kakao)
  • 50 g Butter
  • 85 g Zucker
  • 100 g gemahlene Walnüsse (Ich habe ganze kalifornische Walnüsse selber gemahlen.)
  • 1 Tl Backpulver
  • 50 g Mehl
  • 1 El Amaretto
  • weiße Schokolade als Deko
  • etwas Butter und Mehl für die Form
Zubereitung:
  1. Mehl, Walnüsse, Zucker und Backpulver in einer Schüssel vermischen.
  2. In einem Topf (oder über einem Wasserbad) vorsichtig 100 g Schokolade mit 50 g Butter schmelzen lassen. Kurz abkühlen lassen und dann in die Schüssel geben. Den Amaretto dazugeben und alles gut miteinander vermischen.
  3. Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen. Mit einem Löffel vorsichtig unter die Masse heben, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  4. Eine 18 cm Springform ausbuttern und bemehlen, den Teig einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 25 Minuten backen.
  5. Den Kuchen völlig auskühlen lassen und danach mit 50 g geschmolzener Schokolade rundum einpinseln. Etwas antrocknen lassen und mit weißen Schokoraspeln verzieren.

Ich habe den Kuchen nach exakt 23 Minuten aus dem Ofen geholt. Er ist deshalb zwar in der Mitte ein wenig zusammengesunken, aber total saftig und „knätschig“ geworden. Die weiße Schokolade habe ich über den noch warmen Schokoladenüberzug geraspelt, sodass sie geschmolzen ist und eine tolle Optik abgab.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.