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Tja liebe Leute, obwohl ich mich noch ein bisschen dagegen wehren möchte, der Herbst ist da… Mich stört aber nur das Wetter, nicht jedoch die tollen kulinarischen Produkte, die der Herbst mit sich bringt.
Meine Gattin und ich hatten Lust auf Pasta, draußen war Schmuddel-Wetter, also ließ ich mir was herbstliches einfallen. Pasta mit Steinpilzen, Speck und Rosenkohl. „Was denn, Pasta mit Rosenkohl?“, fragte meine Gattin zwar ungläubig, nach dem Essen war sie jedoch zufrieden und überzeugt. Hier also meine Eigenkreation:
Zutaten für 2 Portionen:
- 150 g Rosenkohl (TK – war noch im Gefrierschrank)
- 20 g getrocknete Steinpilze
- 3-4 getrocknete Tomaten (ohne Öl)
- 50 g durchwachsener Speck
- 1 Schalotte
- 2 El Olivenöl
- 2 El Crème fraîche (mit Kräutern)
- Pfeffer • Salz • Cayennepfeffer
- ½ Tl Kräuter der Provence, getrocknet
- 250 g Farfalle
Zubereitung:
- Die Steinpilze mit heißem Wasser übergießen und 30 Minuten einweichen lassen.
- Währenddessen den Rosenkohl in Salzwasser bissfest kochen, abgießen, abschrecken, die Röschen – je nach Größe – halbieren oder vierteln und beiseite stellen.
- Tomaten und Speck in kleine Stücke schneiden, die Schalotte schälen und fein würfeln.
- Das Einweichwasser der Pilze wegschütten und die abgetupften Pilze in kleine Stücke schneiden.
- Olivenöl in einem Topf erhitzen und Pilze, Speck, Tomaten, Schalotte und Kräuter der Provence darin bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten anschwitzen. Crème fraîche unterrühren und alles bei kleiner Hitze weitere 10 Minuten köcheln lassen, nach 5 Minuten den Rosenkohl dazugeben. Wenn die Sauce zu dickflüssig sein sollte, mit etwas Milch auf die gewünschte Konsistenz bringen. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken und warmhalten.
- Die Farfalle in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgießen und auf vorgewärmte Pastateller verteilen. Die Sauce darübergeben, nach Wunsch noch etwas Pfeffer darüber mahlen und servieren.
Eine sehr schön ausgewogene Kombination von Aromen die warm ums Herz macht und einen das schlechte Wetter vergessen lässt.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Ich suchte im Internet ein Rezept für Zwetschgenkuchen. In der Rezeptsuche von essen & trinken fiel mir dieses Rezept aus der e & t 8/2011 auf: eine Kombination von Zwetschgen und Mohn. Das hatte ich bisher noch nicht gekannt, also musste der Kuchen gebacken werden!!!
Zutaten für ein Blech (12 große oder 24 kleine Stücke):
Mohnmasse:
- 500 ml Milch
- 125 g Zucker
- 60 g Honig
- Salz
- 300 g gemahlener Mohn
- 100 g Weichweizengries
- 150 g weiche Butter
- 2 Eier , (Kl. M)
- 1 Tl Bio- Zitronenschale, (fein abgerieben)
- 3 El Zitronensaft
- 50 g kandierter Ingwer (hatte ich nicht, also weggelassen)
Belag:
- 1,5 kg Zwetschgen
- 100 g rotes Johannisbeergelee (ich habe 150 g genommen)
Quark-Öl-Teig:
- 200 g Magerquark
- 100 g Zucker
- 1/2 Tl gemahlener Zimt
- Salz
- 100 ml Milch
- 125 ml neutrales Öl
- 400 g Mehl
- 4 Tl Backpulver
Zubereitung:
- Für die Mohnmasse Milch, Zucker, Honig und 1 Prise Salz aufkochen. Mohn und Grieß unter Rühren einrieseln lassen. Einmal aufkochen und bei milder Hitze unter ständigem Rühren 6-7 Minuten quellen lassen. Masse in eine Schüssel füllen. Butter in Stücken nach und nach mit einem Schneebesen unterrühren. Dann nach und nach die Eier, Zitronenschale und -saft unterrühren.
Ingwer fein hacken, ebenfalls unterrühren. Mohncreme abkühlen lassen, dabei mehrfach umrühren.
- Inzwischen Zwetschgen waschen, abtropfen lassen und putzen. Zwetschgen an den spitzen Enden kreuzweise einschneiden, dann der Länge nach einmal einschneiden, aber nicht halbieren. Zwetschgen auseinanderklappen und entsteinen. (Anm.: Diese Methode ist ziemlich langwierig. Das nächste mal werde ich die Zwetschgen wohl wieder halbieren.)
- Für den Quark-Öl-Teig Quark, Zucker, Zimt, 1 Prise Salz, Milch und Öl mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder den Quirlen des Handrührers zu einer glatten Masse verrühren. Mehl und Backpulver dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührers unterkneten.
- Teig auf einer gefetteten Saftpfanne (30 x 40 cm) gleichmäßig ausrollen. Abgekühlte Mohnmasse auf den Teig streichen. Gleichmäßig dachziegelförmig mit den Zwetschgen belegen. Im heißen Ofen bei 200 Grad auf der 2. Schiene von unten 35-40 Minuten backen.
- Gelee aufkochen. Die Zwetschgen nach dem Backen mit dem Gelee bestreichen. Kuchen abkühlen lassen.
Wer Mohn mag, sollte diesen Kuchen nachbacken, schmeckt ganz hervorragend. Nächstes mal werde ich mir kandierten Ingwer besorgen und ihn mit verwenden.
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.
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Dieses Blog beschäftigt sich mit meinen genussvollen Hobbys: Kochen, Essen, Trinken und Genießen. Hier gibt’s Rezepte, Tipps und Links zu meinen Lieblingsthemen. Jedes Feedback ist ausdrücklich erwünscht! Viel Spaß beim Surfen auf meinem „kochpla.net“, euer Uwe.
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