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Wir hatten einen ziemlich großen Kürbis geschenkt bekommen, der musste heute verarbeitet werden. Also suchte ich im Internet nach Kürbissuppen-Rezepten. Ich wurde fündig auf der Homepage von essen & trinken und fand dieses Rezept aus der “Für jeden Tag – 10/2004“. Ich habe es mit einigen kleinen Veränderungen nachgekocht – ein echter Hammer!!!
Zutaten für 6-8 Portionen:
- 1200 g Kürbisfleisch
- 60 g Ingwer
- 2 Möhren
- 4 Knoblauchzehen
- 4 Zwiebeln
- 2 El Olivenöl
- 2 l Gemüsebrühe
- 1 Tasse Reis
- Sojasauce (Kikkoman)
- Wok Sauce (Kikkoman)
- Pfeffer
- 2 getrocknete Chilischoten
- 1 Becher Sahne
- 1 Limette
- 2 El Sesamsaat
- 4 El gehackte Petersilie
Zubereitung:
- Das Kürbisfleisch in grobe Stücke schneiden. Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Knoblauchzehen pressen. Zwiebeln und Chilischoten fein würfeln. Limette auspressen.
- Öl in einem Topf erhitzen, vorbereitete Zutaten darin bei mittlerer Hitze unter Rühren 5 Min. andünsten. Mit der Gemüsebrühe auffüllen und aufkochen.
- Reis dazu geben und die Suppe 30 Min. kochen, fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Sahne dazu geben und die Suppe nochmal aufkochen.
- Mit Sojasauce, Wok Sauce, Pfeffer und Limettensaft würzen. Sesamsaat in einer Pfanne ohne Fett rösten.
- Die Suppe mit etwas Sojasauce beträufeln und mit dem Sesam und der Petersilie bestreuen.
Dazu gab es King Prawn Spieße.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Bei diesem ungemütlichen Herbstwetter kommt ein wärmender Eintopf immer gut. In meinem chefkoch Feed entdeckte ich dieses Rezept von Mimi12 und musste es sofort nachkochen. Ich habe mich fast an das Originalrezept gehalten - jedoch entvegetarisiert – und das Ergebniss war fantastisch.
Zutaten für 4 Portionen:
- 250 g rote Linsen
- 1 rote Zwiebel
- 2 Möhren
- 2 mittelgroße Kartoffeln
- 3 Stangen Sellerie
- 1 kleine rote Chilischote
- 2 El Olivenöl
- 1 l Gemüsebrühe
- 2 El Tomatenmark
- 1 TL Madras-Curry
- 1 Lorbeerblatt
- 6 kleine Geflügelbrühwürste (die ohne Wurstwasser)
- 1 EL Aceto balsamico
- 1 EL Ketchup
- 1 Stück eiskalte Butter
- Salz und Pfeffer
- Sauerrahm
- Petersilie
Zubereitung:
- Zwiebel, Möhren und Kartoffeln schälen und mit dem Sellerie in feine Würfel schneiden. Chilischote fein hacken.
- Zwiebel in einem breiten Topf im Öl glasig dünsten, dann das restliche Gemüse und den Chili dazu geben. Currypulver und Tomatenmark unterrühren und kurz mit anschwitzen.
- Mit Gemüsebrühe ablöschen, das Lorbeerblatt beigeben und zum Kochen bringen. Nach 5 Minuten die Linsen dazu geben und weitere 10 Minuten kochen. Sollte der Eintopf zu fest werden, mit etwas Gemüsebrühe verdünnen.
- Danach die Würstchen in Scheiben schneiden und im Eintopf gar ziehen lassen.
- Zum Schluss Lorbeerblatt entfernen, Balsamico, Ketchup, die Hälfte der gehackten Petersilie und die eiskalte Butter unterrühren.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
- Pro Teller einen Klacks Sauerrahm hinein geben, mit Petersilie bestreuen und nach Wunsch mit Curry bestäuben.
Dazu gab es Baguette.
Bei mir waren die Linsen nach 10 Minuten noch recht “al dente”, ich musste sie ca. 5 Minuten länger kochen. Der Eintopf wurde auch ziemlich fest, ich habe noch ca. 200 ml Gemüsebrühe nachgegossen und deshalb je einen weiteren El Balsamico und Ketchup dazu gegeben. Der Ketchup machte mich erst stutzig und ich war versucht ihn wegzulassen, er fügte sich geschmacklich jedoch unaufdringlich und perfekt ein.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Panhas ist ein uraltes rheinisches und westfälisches Gericht. Als Kind habe ich es gehasst, auch den Bratgeruch konnte ich nicht leiden. Heute liebe ich dieses Essen, bin aber in meiner Familie der Einzige.
Ein kurzer Auszug aus Wikipedia:
In Zeiten der Hausschlachtung wurden die verschiedenen Frischwürste in einem penibel gereinigten, großen befeuerbaren Topf, dem „Schwienepott“, nach und nach gekocht. (In diesem Topf wurden sonst über das Jahr Essensreste und minderwertige Gemüse und Feldfrüchte für die Schweine gekocht.) Die beim Wurstkochen anfallende gehaltvolle Brühe wurde nicht verworfen, sondern reduziert und mit unterschiedlichen Mehlen, bisweilen auch mit dem kräftigen und von den oft mageren Böden gewonnenen Buchweizenmehl angedickt. Typisch war die Würzung mit Salz, Pfeffer, Piment und teilweise Nelken. Je nach wirtschaftlicher Lage kamen noch gewolfte Schweine- oder Rinderfleischstücke und Speckwürfel sowie Blut hinzu. Anschließend ließ man das Produkt in beliebigen Formen erstarren. Der Panhas musste recht bald weiterverarbeitet und verzehrt werden, da er sich nicht lange hielt, und war somit typischer und traditioneller Teil des Essens in der Schlachtzeit.
Heutiger Panhas besteht aus Hackfleisch, frischer Leber- und Blutwurst, die zusammen mit Zwiebeln und Speck gebraten und anschließend mit Brühe aufgegossen und gewürzt werden. Diese Mischung wird mit Blut und Buchweizenmehl verrührt, eingedickt und dann in fest erkalteter Form zur weiteren Zubereitung angeboten.
Da meine GöGa zur Zeit in Kurzurlaub ist, habe ich mir gestern Panhas gegönnt, und zwar mit Möhren-Kartoffel-Stampf und Zwiebelsoße. Meine Kids haben nur den Stampf mit Soße gegessen…
Warum aber Rheinland trifft Orient? Ich habe mir das neue E-Buch von Alfons Schuhbeck Meine Reise in die Welt der Gewürze gekauft und war von Schuhbecks Idee begeistert, traditionellen deutschen Gerichten durch die Verwendung von orientalischen Gewürzen und Gewürzmischungen einen vollkommen neuen, anderen, aber trotzdem sehr “runden” Geschmack zu geben. Da ich mir vor kurzen die Ras el Hanout Mischung von Schuhbeck gekauft habe, kam sie im Stampf zum Einsatz. Die Soße wurde mit Chiliflocken aus der Mühle gewürzt.
Zutaten für 4 Portionen:
Für den Stampf:
- 500 g Möhren
- 4 Kartoffeln
- Butter
- Milch
- 1 TL Ras el Hanout
- Pfeffer, Salz
Für die Soße:
- 1 große Gemüsezwiebel
- 250 ml Gemüsefond
- 125 ml Rotwein
- 2 TL Puderzucker
- 2 TL Mehl
- Butter
- Chiliflocken aus der Mühle
- Salz, Pfeffer
Für dan Panhas:
- 2 große Scheibe Panhas (rechteckig)
- Mehl
- Butter
Zubereitung:
- Für den Stampf Möhen und Kartoffeln schälen, waschen, in Stücke schneiden und in einem Topf mit Dämpfeinsatz in ca. 25 Minuten garen.
- Das Gemüse mittelgrob zerstampfen, dabei ein großes Stück Butter und das Ras el Hanout unterarbeiten.
- Soviel heiße Milch dazugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warmstellen.
- Für die Soße die Zwiebel schälen, vierteln und in dünne Streifen schneiden.
- In Butter bei mittlerer Hitze weich und leicht bräunlich werden lassen, mit Puderzucker bestäuben und karamelisieren.
- Jetzt das Mehl unterrühren und bei etwas größerer Hitze Farbe nehmen lassen.
- Mit Fond und Rotwein ablöschen und mit Pfeffer, Salz und Chiliflocken würzen.
- Auf kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen, nach belieben die S0ße mit eiskalte Butterstückchen montieren, nochmal abschmecken und warmstellen.
- Für den Panhas die Panhasscheiben vierteln, in Mehl wenden und bei großer Hitze in Butter von allen Seiten knusprig braten. Vorsicht beim Wenden, der Panhas wird durch die Hitze innen sehr weich und brict schnell auseinander.
- Jetzt Stampf und Panhas auf einem Teller anrichten, Soße dazugeben und servieren.
Durch das Ras el Hanout schmeckte der Stampf sensationell nach Orient, dazu passte die leichte Chilinote der Soße ideal, meine Kinder haben “reingehauen”. Und der Panhas? Man mag ihn oder man hasst ihn, aber mir hat er, auch in – oder gerade wegen – dieser ungewöhnlichen Geschmackskombination sehr gut geschmeckt.
Viel Spaß beim Nachkochen (es muss ja kein Panhas sein, ein Kotlett geht bestimmt auch dazu ) und guten Appetit.
P.S.: Schuhbeck hat Recht!

Endlich wieder ein Fremd-Koch-Event von huettenhilfe.de! Da muss ich natürlich mitmachen.

Nach ein wenig Recherche im Internet bin ich auf chefkoch.de fündig geworden. Das Original-Rezept der Tarte vom Verfasser darktiger wurde von mir nur leicht angepasst. Die Tarte reicht für 4 Personen als Snack oder für 2 als vollständige Mahlzeit. Am nächsten Tag (abgedeckt im Kühlschrank übernachtet ) war die Tarte schön durchgezogen und saftig und hat nach dem Erwärmen im Backofen noch besser geschmeckt. Danke darktiger für das schöne Rezept.
Zutaten für eine Tarteform (28 cm):
- 200 g Mehl
- 100 g Butter
- 2 Eier
- etwas Wasser, einige EL
- ca. 20 Cherry-Tomaten
- 1 Zwiebel
- 1 TL Puderzucker
- 2 Dosen Thunfisch
- 1 Becher Kräuter Crème fraîche
- Dijon-Senf
- Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- Basilikum
- Butter für die Form

Zubereitung:
- Die weiche Butter mit dem Mehl in einer Schüssel verkneten, am Besten mit den Händen. Dann ein Ei unterkneten und soviel Wasser dazu geben, bis ein elastischer Teig entstanden ist. Teig für eine Stunde ruhen lassen.
- Teig etwas größer als die Tarteform ausrollen und in die gefettete Form geben. Rand etwas andrücken und Teig mit einer Gabel überall einstechen. Für etwa 10 Minuten bei 180° backen.
- In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. in einer Pfanne bei mittlerer Hitze glasig werden lassen, mit Puderzucker bestäuben und karamellisieren. Zwiebeln etwas abkühlen lassen.
- Das restliche Ei, Crème fraîche, Salz und Pfeffer in einer Schüssel gut verquirlen.
- Die Tarte herausnehmen, den Boden mit Senf bestreichen und die Zwiebelmasse darauf verteilen. Dann den abgetropften Thunfisch gleichmäßig darauf geben. Dann vorsichtig die Crème fraîche Mischung darauf verteilen.
- Die Cherry-Tomaten längs halbieren und gleichmäßig auf der Tarte anordnen. Einige Basilikumblätter zerzupfen und drüber geben. Zum Schluss etwas Olivenöl darauf träufeln.
- Tarte für 35-40 Minuten bei 180° auf der zweiten Schiene von unten fertig backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und servieren.
Viel Spaß beim Nachbacken und Guten Appetit.
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