|
|

Beim Stöbern durch diverse Koch-Blogs wurde ich hier und hier fündig und inspiriert. Knackiger Broccoli, also der halb rohe, al dente, mit Biss, ist nicht mein Ding. Aber den Kohl bis zur Unkenntlichkeit zu zerkochen….spannend!!! Lange Rede, kurzer Sinn: So schmeckt Broccoli, echt ein Hammer der Aromen. Auch meine Göga und Kids waren begeistert, nur mit der Schärfe (die kleine rote Peperoncini hatte es echt in sich!) hatten sie zu kämpfen.
 Zutaten - ohne Parmesan und Rotwein
Strozzapreti – Pfaffenwürger
Die Pastasorte, deren Name für die des italienischen nicht mächtigen immer etwas verschämt als “Möge er daran ersticken!” übersetzt wird, heißt treffender übersetzt Pfaffenwürger.
Woher dieser charmante Name stammt, darüber gibt es – wie so oft in Italien – verschiedene Legenden:
Die eine lautet, dass die gefräßigen Priester der Region vor lauter Enthusiasmus die köstliche Teigware allzu schnell verschlangen und so den Rachen voller bekamen, als ihnen lieb sein konnte.
Die andere ist, dass seinerzeit die Pacht an die Domherren als mehr oder weniger bescheidener Obolus in Naturalien entrichtet wurde, eben auch in Form von Strozzapreti, bei denen man es den Priestern schon vor der Lieferung in gewissem Sinne heimzahlen konnte.
Im Vergleich zu anderen Pastasorten wird der traditionelle Teig für die Strozzapreti in der Emilia Romagna übrigens aus Mehl, Wasser, Ei und Parmesan hergestellt.
Quelle: http://meineadria.com
Zutaten für 4 Portionen:
-
500 g Strozzapreti (aus der Frische-Theke)
-
reichlich Olivenöl
-
1 Broccoli
-
einige El Passata di Pomodoro
-
1 Zwiebel
-
1 Peperoncini, rot
-
1 Knoblauchzehe
-
3 Sardellenfilets (aus dem Glas, in Öl eingelegt)
-
1 Glas Rotwein
-
8 El Parmesan, frisch gerieben
-
Salz • Pfeffer
Zubereitung:
-
Zwiebel und Knoblauch schälen und mit der entkernten Peperoncini klein schneiden.
-
Broccoli-Röschen vom Strunk und dann klein schneiden.
-
In einer Pfanne großzügig Olivenöl erhitzen, sämtliches Gemüse dazu geben und bei mittlerer Hitze anschwitzen. Die Sardellenfilets in die Pfanne geben und schmelzen lassen.
-
Jetzt einige El passierte Tomaten dazu geben mit Rotwein und Wasser auffüllen, so dass der Broccoli fast mit Flüssigkeit bedeckt ist.
 Anfangs ist noch alles erkennbar...
-
Umrühren, den Deckel auflegen und alles für 45 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit einem Stampfer alles gründlich zerstampfen. Sollte zum Schluss noch zuviel Flüssigkeit vorhanden sein, einfach noch einige Zeit ohne Deckel einkochen lassen.
-
Inzwischen die Nudeln nach Packungsangabe garen.
-
Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, Parmesan unterrühren und mit den abgeschütteten Nudeln vermischen.
-
Auf vorgewärmte Pastateller geben und sofort servieren.
 Am Ende kann man nur noch raten...
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Im letzten Newsletter von essen & trinken fanden sich drei Lieblingsgerichte von Johann Lafer. Bei diesen “arktischen” Temperaturen entschied ich mich für diesen Leib- und Seelenwärmer.
Johann Lafer: “Ein gutes Gulasch braucht Zeit, das hat mir meine Mutter schon erklärt. Schnell ein gutes Gulasch zu machen, das ist kaum möglich. Dafür gehört es zu den Gerichten, die aufgewärmt fast noch besser schmecken – die Aromen brauchen einfach lange, um sich zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden.”
Zutaten für 4 Portionen:
-
800 g Gemüsezwiebeln
-
50 g Butterschmalz
-
1 kg gut durchwachsenes Rindfleisch (z. B. Wade oder Schulter)
-
3 Knoblauchzehen
-
1 Tl Kümmel
-
2 El Paprikapulver, edelsüß
-
2 El Tomatenmark
-
3 El Rotweinessig
-
400 ml kräftige Fleischbrühe
-
2 Lorbeerblätter
-
Salz • Pfeffer
Zubereitung:
-
Die Zwiebeln schälen und würfeln. In einem Bräter in Butterschmalz bei mittlerer Hitze 30 Minuten bräunen, dabei öfters umrühren.
-
Das Rindfleisch in 4 cm große Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und mit dem Kümmel fein hacken.
-
Paprikapulver, Essig, Tomatenmark und Fleischbrühe verrühren und zu den Zwiebeln geben. Das Fleisch, den Knoblauch, den Kümmel und die Lorbeerblätter dazugeben. Im geschlossenen Topf auf dem Herd für 3-4 Stunden bei mittlerer Hitze garen, bis das Fleisch gar ist und die Zwiebeln zerfallen sind. Alternativ kann das Gericht auch bei 180° im Ofen gegart werden.
-
Zum Schluss die Lorbeerblätter entfernen, Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. Dazu passen Bandnudeln oder Baguette.
Ich habe über das fertige Gulasch noch einige Schnittlauchröllchen gegeben und mit Cayennepfeffer etwas mehr “Dampf” hinzugefügt. Bei mir war das Gulasch bei 3:30 schon sehr zerfallen, hier hätten 3 Stunden gereicht. Man muß halt öfters in den Topf schauen…
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Nachdem im Januar die Farbe Weiß angesagt war, so muß nun im beim Blog-Event Cookbook of Colors: Im Februar sind wir alle hellblau von HIGHFOODALITY das fast unmögliche gekocht werden: Irgendetwas in Hellblau!!! Zuerst dachte ich, na ja, dann machst du halt diesen Monat nicht mit, dann fand ich aber im Schrank noch eine Flasche Blue Curacao und hatte sofort die Idee zu meinem Beitrag.

Zutaten für 4 Portionen:
- 500 ml Sahne
- 50 g Zucker
- 1 Vanilleschote
- 4 Blatt weiße Gelantine
- etwas Blue Curacao
- etwas weiße Schokolade
Zubereitung:
- Die Sahne in einem Topf zusammen mit dem Zucker, der ausgekratzten Vanille und der Vanilleschote aufkochen lassen. Vom Feuer ziehen und 20 Minuten ziehen lassen.
- Die Gelantine in kaltem Wasser für 5 Minuten quellen lassen.
- Die Gelantine ausdrücken und tropfnass in die etwas abgekühlte Sahne geben. Soviel Blue Curacao dazugeben, bis die gewünschte Farbe erreicht ist.
- Mischung durch ein feines Sieb geben und auf vier Förmchen verteilen. Für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
- Vor dem Servieren die Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen und auf Dessertteller stürzen (eventuell mit einem scharfen Messer am Rand der Förmchen entlang fahren). Mit etwas Blue Curacao über- und umgießen und mit Spänen von weißer Schokolade dekorieren.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Kurz vor Abgabetermin möchte ich noch einen Beitrag zum Event Cookbook of Colors von HIGHFOODALITY beisteuern, der nicht aus dem Archiv stammt, deshalb hier meine Tortelloni mit Gorgonzola-Sauce als zweiter Beitrag.

Zutaten für 4 Portionen:
Zubereitung:
-
Die Schalotte schälen, fein würfeln und in einem Topf in etwas Olivenöl glasig werden lassen. Sahne dazu gießen und aufkochen lassen.
-
Etwas einköcheln lassen, dann erst den Gorgonzola, dann den Parmesan bei mittlerer Hitze in der Sauce unter rühren schmelzen lassen.
-
Die Sauce mit dem Mixstab pürrieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Kapern dazu geben und warmhalten.
-
Inzwischen in einem großen Topf Salzwasser mit dem Thymian aufkochen und 5 Minuten kochen lassen. Thymian entfernen, und die Tortelloni nach Anweisung in dem Thymiansud kochen.
-
Fertige Tortelloni auf vorgeheizte Teller verteilen und mit der Sauce überziehen, nochmal etwas pfeffern und servieren.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.
|
Willkommen 
Dieses Blog beschäftigt sich mit meinen genussvollen Hobbys: Kochen, Essen, Trinken und Genießen. Hier gibt's Rezepte, Tipps und Links zu meinen Lieblingsthemen. Jedes Feedback ist ausdrücklich erwünscht! Viel Spaß beim Surfen auf meinem "kochpla.net", euer Uwe.
|
Letzte Kommentare