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#synchronbacken November 2025
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Soleier

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Soleier? Kannte ich nur dem Namen nach. Hatte ich noch nie gegessen, geschweige denn selber zubereitet. Aber diese Wissenslücke ist ab sofort gestopft. Schon zum zweiten Mal habe ich dieses Rezept (aus der Zeitschrift „essen&trinken – Für jeden Tag“ Ausgabe 5/2011) zubereitet und den Geschmack dieser würzigen Eier lieben gelernt. Auch in Zeiten von Fipronil und Eierskandal. Ich bevorzuge mittlerweile die Eier der Marke „Spitz&Bube”, garantiert schadstofffrei, erhältlich bei REWE. Probiert es aus, es lohnt sich.

Zutaten für 10 Portionen:
  • 10 Eier, (Kl. M)
  • 1 Zwiebel
  • 150 ml Weißweinessig
  • 60 g Salz
  • 40 g Zucker
  • 8 Wacholderbeeren
  • 1 Tl schwarze Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Tl getrockneten Estragon
  • ½ Tl Kümmelsaat
  • 6 Stiele Dill
Zubereitung:
  1. Die Eier anpieksen und in 10 Minuten hart kochen. Dann abschütten und kalt abschrecken.
  2. Die gewaschene, ungeschälte Zwiebel halbieren, mit den Schnittflächen nach unten in eine heiße Pfanne ohne Fett setzen und dunkelbraun rösten.
  3. In einem Topf 700 ml Wasser mit Essig, Salz, Zucker, Wacholder, Pfeffer, Lorbeer, Estragon, Kümmel und Zwiebel aufkochen.
  4. Die Eier pellen und abwechselnd mit den Dillstielen in ein sauberes Glas (ca. 1,5 l) schichten.
  5. Die Zwiebel aus dem Würzsud entfernen (Abgelöste Zwiebelschale kann im Sud bleiben. Sie sorgt für eine schöne Färbung der Eier.) und über die Eier gießen. Das Glas fest verschließen und völlig abkühlen lassen.
  6. Die Eier im Kühlschrank mindestens 2 Tage durchziehen lassen.

Im Kühlschrank gelagert halten sich die Soleier mindestens zwei Wochen.

Man genießt sie pur mit etwas Salz oder man halbiert sie längs, löst das Eigelb heraus, zerdrückt und vermengt es mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Essig, füllt das Eigelb in die Mulden, beträufelt es mit Öl und serviert es mit Senf.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Trüffelnudeln mit geräucherten Shrimps und Ofentomaten

Heute gibt es ein Rezept mit selbst gemachten Trüffelnudeln. Die Sauce besteht aus zerlassener Trüffelbutter und Trüffelöl. Dazu gesellen sich geräucherte Shrimps und Ofentomaten. Sehr einfach, sehr edel, sehr lecker.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 200 g doppelt gemahlenes italienisches Hartweizenmehl (Semola di grano duro)
  • 100 ml Wasser
  • 1/2 EL Trüffelöl
  • 1/4 TL Salz
  • 12 geräucherte Shrimps
  • 16-24 Cherrytomaten, je nach Größe
  • Olivenöl
  • 40 g Trüffelbutter
  • 2 EL Trüffelöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz • Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • Piment d’Espelette
Zubereitung:
  1. Für die Nudeln das Mehl mit dem Wasser, dem Trüffelöl und dem Salz gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Die Tomaten zusammen mit den angedrückten Knoblauchzehen und dem Oregano in einer Auflaufform mit etwas Olivenöl vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen.
  3. Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen und die Tomaten ca. 20 Minuten garen lassen. Sie sollten aufplatzen und die Haut leicht schrumpelig sein.
  4. Aus dem Nudelteig mit der Nudelmaschine Bandnudeln herstellen und auf einem mit etwas Hartweizenmehl bestreuten Backblech zwischenlagern.
  5. Die Butter bei geringer bis mittlerer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Das Trüffelöl dazugeben und die Shrimps in der Butter/Öl Mischung sanft erhitzen.
  6. Die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser ca. 2-3 Minuten garen, abgießen und auf zwei vorgewärmte, tiefe Teller geben. Die Butter/Öl Mischung auf die Nudeln geben und etwas unterheben. Jetzt noch die Tomaten und die Shrimps aufteilen und bei Belieben etwas frischen Pfeffer darüber mahlen.

Dazu passt hervorragend ein gekühlter Weiß- oder Roséwein.

Wer keine geräucherten Shrimps ergattern kann, darf auch gerne Kräuter- oder Knoblauchgarnelen verwenden.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.