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Odenwälder (Frühstückskäse) mit Musik

In unserer Lieblings-Heckenwirtschaft “Im Scheunenhof” in Egelsbach, Hessen, haben meine Frau und ich schon oft Handkäs in Zwiebel-Sahne-Soße gegessen, serviert mit einer großen Scheibe Bauernbrot und Butter. Das original Rezept stammt von der Website der Molkerei Hüttenthal.

Heute (25.01.2012) aus dem Archiv gekramt weil es so gut zum Blog-Event Cookbook of Colors passt, welcher auf HIGHFOODALITY veranstaltet wird.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Zutaten (für 4 Portionen):
  • 4 Odenwälder Frühstückskäse (ersatzweise Handkäse)
  • 1 Zwiebel
  • 250 ml Sahne
  • 2 EL Öl
  • 1 ½ EL Kräuteressig
  • 1 ½ TL mittelscharfen Senf
  • 5 EL gehackte Petersilie glatt
  • 1 – 2 EL Lauchzwiebelringe (hatte ich nicht)
  • Salz, Pfeffer, Zucker
Zubereitung:
  1. Sahne, Öl, Essig und Senf zu einer Soße verrühren.
  2. Zwiebel sehr fein würfeln und mit der Petersilie (1 EL zurückbehalten) unter die Soße geben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und im Kühlschrank für eine Stunde ziehen lassen.
  3. Käse und Soße eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Auf jeden Teller einen Käse geben, mit reichlich Soße überziehen und mit Petersilie und Zwiebelringen bestreuen.

Dazu passt Bauernbrot mit Butter und ein Apfelwein oder Bier. Sollte Soße übrig bleiben passt sie am nächsten Tag perfekt zu Pellkartoffeln.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Weißwurstgulasch

Heute hatte ich Lust auf was rustikales, im Internet fand ich dann dieses Rezept von Tim Mälzer (z.B. veröffentlicht in “Für jeden Tag 4/2006“).

Dies ist gleichzeitig mein zweiter Beitrag zum Blog-Event Fremdkochen – Hüttenzauber von Hüttenhilfe.de.

Fremdkochen Hüttenzauber

Zutaten für 2-3 Portionen:
  • 400 g Weißwurst
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 200 g kleine Champignons
  • 2 Stiele Majoran
  • Mehl zum Wenden
  • 2 El Öl
  • 20 g Butter
  • 200 ml Schlagsahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 El süßer Senf
Zubereitung:
  1. Die Würste pellen und in Scheiben schneiden. Champignons putzen, Zwiebel schälen und fein würfeln. Majoran Blättchen abzupfen und hacken.
  2. Wurstscheiben in Mehl wenden und das überflüssige Mehl abschütteln. Die Wurstscheiben in einer Pfanne mit Öl rundherum hellbraun anbraten und herausnehmen.
  3. Die Zwiebeln und die Champignons in die Pfanne geben, die Butter zufügen und alles 2 Minuten unter Rühren braten. Mit der Schlagsahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles aufkochen lassen.
  4. Den Senf und den Majoran unterrühren. Etwas einkochen lassen, die Wurstscheiben hinzufügen und wieder warm werden lassen.

Ich habe dazu Salzkartoffeln serviert, auf der Hütte gäbe es dazu natürlich Knödel oder Spätzle ;-).

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Hähnchenbrust mit Bandnudeln und Spinat-Käse-Sauce


Heute hatte ich Lust auf selbstgemachte Pasta. Hähnchenbrust und Spinat waren auch noch da, also habe ich mir dieses Gericht ausgedacht, sehr zur Freude meiner Familienmitglieder, die sowohl Nudeln als auch Spinat und Geflügel lieben…

Zutaten für 4 Portionen:

Für die Nudeln:

Für die Hähnchenbrüste:

  • 4 Hähnchenbrüste ohne Haut
  • 12 Scheiben Bacon
  • Salz • Pfeffer
  • 4 Blätter Salbei
  • Olivenöl

Für die Sauce:

  • 300 g Blattspinat (TK)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 1 Becher Bresso “Kräuter aus der Provence” oder ein ähnlicher Frischkäse
  • 1 Becher Sahne
  • 1 El Butter
  • Salz • Pfeffer • Muskat

Sonstiges:

  • einige kleine Tomaten an der Rispe
  • Olivenöl
  • Salz • Pfeffer • Zucker • Kräuter der Provence
  • Parmesan
  • 25 g Pinienkerne
Zubereitung:
  1. Für die Nudeln die Zutaten zuerst mit dem Handmixer, dann mit den Händen zu einem festen Teig kneten. Teig in Frischhaltefolie eingewickelt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Den Teig mit Hilfe einer Nudelmaschine zu Bandnudeln verarbeiten.
  3. Für die Sauce Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. In etwas Olivenöl glasig werden lassen und den aufgetauten Spinat dazugeben,
  4. Die Sahne angießen und den Frischkäse unterrühren.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant abschmecken und für 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  6. Zum Schluss die Sauce mit dem Pürrierstab pürrieren und die Butter darin schmelzen lassen.
  7. Die Hähnchenbrüste pfeffern und salzen, jeweils ein Salbeiblatt darauf legen und mit je drei Scheiben Bacon umwickeln.
  8. In Olivenöl pro Seite 3-4 Minuten kräftig anbraten, dann für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen bei 160 ° geben.
  9. Die Tomaten anstechen, Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Kräuter der Provence würzen, mit Olivensaft beträufeln und in Alufolie einschlagen. Zusammen mit dem Fleisch in den Backofen geben.
  10. Die fertigen Brüste in Alufolie einwickeln und etwas ruhen lassen.
  11. Inzwischen die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anbräunen.
  12. Kurz vor dem Servieren die Sauce unter die Nudeln mischen, jeweils etwas auf vorgewärmte Teller geben, darauf die Hähnchenbrüste setzen, Pinienkerne darüber streuen, Tomatenrispen anlegen und Parmesankäse darüber reiben.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Nordtiroler Schlutzkrapfen


Auf hüttenhilfe.de wurde zum ersten Fremdkochen im Jahr 2012 aufgerufen. Das Thema ist “Hüttenzauber”, passend zum allmählichen Winter- und Schneeeinbruch in den Hoch- und Mittelgebirgen. Hier mein Beitrag, den ich auf chefkoch.de gefunden habe: Nordtiroler Schlutzkrapfen. Die Verfasserin des Originals ist Nora. Ihr ein herzliches Dankeschön für das leckere Rezept, welches ich fast unverändert übernommen habe.

Fremdkochen Hüttenzauber

 Zutaten für 4 Portionen:
  • 500 g Mehl, doppelgriffiges
  • 3 Eier
  • ca. 60 ml Wasser
  • 3 EL Öl
  • 300 g Blattspinat
  • 60 g Zwiebeln
  • 50 g Butter
  • 150 g Quark
  • 100 g Käse, gerieben (z.B. Bergkäse)
  • ½ Bund Schnittlauch
  • 150 g Kartoffeln, gekochte
  • Salz • Pfeffer
  • Muskat
  • 60 g Butter
  • 30 g Käse, gerieben (z.B. Bergkäse)
Zubereitung:
  1. Aus Mehl, Eiern, Wasser und Öl einen festen Teig herstellen, sehr gut durchkneten und in eine Klarsichtfolie gewickelt für ½ Stunde in den Kühlschrank geben.
  2. Den Spinat verlesen, waschen und gut abtropfen lassen. Die Zwiebeln in kleine Würfel schneidenund in 50 g Butter anschwitzen. Den Spinat dazu geben und ca. 3 Minuten dünsten, bis er zusammengefallen ist. Spinat abkühlen lassen und fein hacken.
  3. Quark, 100 g Käse, geschälte, zerdrückte Kartoffel und den in feine Röllchen geschnittenen Schnittlauch zum Spinat geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant abschmecken und gut vermengen.
  4. Aus dem Teig mit Hilfe einer Nudelmaschine dünne Bahnen ausrollen und runde Kreise von ca. 6-7 cm ausstechen (z.B. mit einem Glas). In der Mitte jedes Kreises etwas von der Füllung setzen, die Ränder mit Wasser bepinseln und über der Füllung zusammenklappen, so das Halbkreise entstehen. Die Teigränder mit einer Gabel gut andrücken.
  5. Die Krapfen in siedendem Salzwasser etwa 8 Minuten garziehen lassen und mit einer Schaumkelle herausnehmen.
  6. Inzwischen 60 g Butter leicht bräunen lassen und die Krapfen mit dem restlichen Käse und der Butter servieren.

Dazu passt “Vogerlsalat” (Feldsalat ;-) ) mit Speck-Kartoffel Dressing.

Zubereitung:
  1. 125 g Bauchspeck würfeln und in einer Pfanne auslassen. Inzwischen 2 Schalotten schälen und in feine Würfelchen schneiden. Zum Speck geben und leicht braun werden lassen.
  2. 2 mehlig kochende Kartoffeln schälen und in feine Würfelchen schneiden. Speck-/Zwiebelgemisch mit 200 ml Gemüsefond ablöschen, Kartoffelwürfel dazugeben und weiterköcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
  3. Dressing etwas abkühlen lassen, mit 5 El Weissweinessig und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Lauwarm mit dem Salat vermischen und servieren.

Wer mag, kann die Kartoffelwürfel im Dressing zerquetschen, dann wird das Dressing aber extrem dick (wie Brei) und muss mit Brühe wieder zur gewünschten Konsistenz verdünnt werden. 

Tipp: Ich habe für die Zubereitung der Schlutzkrapfen einen Ravioli- und Maultaschenformer benutzt, geht einfacher und schneller.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Sahnige Käse-Schinken-Spätzle

Hier ein schnelles Rezept für eine Resteverwertung, in meinem Fall hatte ich noch Spätzle übrig. Da mir die original Allgäuer Kässpatzen meistens etwas zu deftig sind (liegt am verwendeten Käse), habe ich mir diese etwas mildere Variante ausgedacht, was auch meinen Kindern sehr recht war.

Zutaten für 4 Portionen:
  • 500 g gegarte Spätzle (man kann natürlich auch frische Spätzle aus der Kühltheke nehmen)
  • 250 g Gouda, gerieben (Bergkäse wäre mir lieber gewesen, aber den verweigern meine Kids)
  • 4 Scheiben gekochten Schinken
  • 250 ml Sahne
  • Butter
  • 2 El Petersilie, gehackt
  • Salz • Pfeffer
  • 2 Zwiebeln
Zubereitung:
  1. Den Schinken in Stücke zupfen und mit der Sahne in einem Topf aufkochen. Sahne etwas einkochen lassen, salzen, pfeffern und Petersilie unterrühren.
  2. Inzwischen eine Auflaufform buttern. Abwechselnd Spätzle, Sahne-Schinken-Mischung und Käse einschichten. Die letzte Schicht muss Käse sein.
  3. Auflaufform im vorgeheizten Ofen bei 180° für ca. 20 Minuten backen, der Käse sollte dann leicht braun sein.
  4. Währenddessen die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Halbringe schneiden. In einer Pfanne mit etwas zerlassener Butter bei mittlerer Hitze braun werden lassen. Achtung, der Übergang von braun nach schwarz ist fließend ;-) !!!
  5. Die fertigen Spätzle am besten in der Auflaufform servieren, die Zwiebeln separat dazu reichen.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.