Leider konnte ich noch nie gut Eis fotografisch in Szene setzen. Es schmilzt einfach zu schnell und ich bin immer schon froh, wenn ich mal eine einigermaßen schöne Kugel hinbekomme. Aber was soll’s, schmecken muss es, und das tut es, nach diesem Rezept hergestellt, auch. Das Eis war der Dessertwunsch meiner Kinder, die mich diese Woche besucht haben. Schön das ich noch einige Päckchen Pistazien vom letzten weihnachtlichen Backen übrig hatte, die kleinen Dinger sind nämlich ziemlich teuer. Gefunden habe ich das Rezept auf springlane.de und nur minimal angepasst.
Zutaten für ca. 1 Liter:
170 g ungeröstete, geschälte Pistazien
150 g Zucker
500 ml Biovollmilch
250 ml Biosahne
4 Bioeigelb
Zubereitung:
120 g Pistazien mit 75 g Zucker im Zerkleinerer fein mahlen. Mit Milch und Sahne im Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen.
Das Eigelb mit dem restlichen Zucker hellgelb aufschlagen. Die heiße Sahnemischung langsam unter Rühren dazugeben.
Die Masse über einem Wasserbad oder bei kleiner Hitze auf dem Induktionsherd unter Rühren auf 75° erhitzen. Dann den Topf in die mit Eiswasser gefüllte Spüle oder große Schüssel stellen und vollkommen abkühlen lassen.
Masse in die Eismaschine füllen und laut Handbuch frieren lassen. Das dauert bei meiner Maschine ca. 45 Minuten.
Währenddessen die restlichen Pistazien hacken und in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Auf einen Teller geben und erkalten lassen. Kurz vor Fertigstellung des Eis die gerösteten Pistazien zur Eismasse geben und unterrühren lassen.
Das fertige Eis in ein geeignetes Gefäß umfüllen und noch ca. 2 Stunden im Gefrierschrank frieren lassen.
Vor dem Servieren das Eis ca. 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, um es besser portionieren zu können.
Das Eis braucht sich nicht vor dem Eis aus der italienischen Eisdiele zu verstecken, ganz im Gegenteil, es schmeckt einfach köstlich, gerade durch die Beigabe der gerösteten Pistazien.
Viel Spaß beim „Nachkochen“ und guten Appetit.
P.S.: Nein, ich habe nicht mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen 🙂 .
Ich:“Hey Schatz, was soll ich kochen? Such dir mal eine Landesküche aus.“ Sie:“Marokkanisch!“ Nun gut, eine kleine Herausforderung. Ich habe noch nie marokkanisch gekocht und besitze leider auch keine Tajine, welche mir zuerst in den Sinn kam. Wie gut, das das Internet auf den Suchbegriff „Marokkanische Küche“ geschätzt eine Trillion Rezepte rauskramt… Das folgende Rezept sprach mich direkt an. Wir wurden nicht enttäuscht.
Zutaten für 2 Portionen:
2 Hähnchenkeulen (à 350 g)
20 g frischer Ingwer
Ras el-Hanout
Chili, frisch gemahlen
3 El Olivenöl
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprikaschote
2 El Mandeln, ungeschält
Pfeffer
Salz
500 ml Hühnerbrühe
150 g Couscous
6 getrocknete Softfeigen
½ Bund glatte Petersilie
Zubereitung:
Die Hähnchenkeulen häuten. Ingwer schälen und hacken, in einer Schüssel mit Öl, Ras el-Hanout und Chili (nach belieben) mischen. Die Keulen und die Marinade in einen Gefrierbeutel geben, sorgfältig mischen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
Die Schalotten schälen und in Spalten schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Paprikaschote putzen, entkernen und in 2 cm große Stücke schneiden. Die Feigen in kleine Stücke schneiden. Die Mandeln grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.
Die Keulen aus dem Gefrierbeutel nehmen und in einem heißen Bräter rundherum 4-5 Minuten goldbraun anbraten, salzen und pfeffern. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und 2 Minuten mitbraten. Die Brühe zugießen, aufkochen und alles zugedeckt bei mittlerer Hitze 35 Minuten schmoren.
Couscous, Rosinen und Paprika in den Bräter geben, untermischen und zugedeckt weitere 10 Minuten bei milder Hitze mitgaren. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit Mandeln und grob gehackter Petersilie bestreut servieren.
Ein tolles Gericht, das durch seinen intensiven Duft nach 1001 Nacht ein wenig Orient in die heimische Wohnung bringt.
Dieses Blog beschäftigt sich mit meinen genussvollen Hobbys: Kochen, Essen, Trinken und Genießen. Hier gibt’s Rezepte, Tipps und Links zu meinen Lieblingsthemen. Jedes Feedback ist ausdrücklich erwünscht! Viel Spaß beim Surfen auf meinem „kochpla.net“, euer Uwe.
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