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Barszcz mit Leberwurst-Pierogi

barszcz

Diese klare Rote Bete Suppe habe ich anlässlich einer Städtereise nach Warschau kennen und lieben gelernt. In dem Restaurant wo ich sie das erste Mal genießen durfte, gab es kleine, mit Fleisch gefüllte Piroggen aus Nudelteig als Einlage dazu. Ich habe mir überlegt, es einmal mit einer Füllung aus Leberwurst zu versuchen, obwohl man auch das Fleisch von der Rinderbrühe als Füllung verwenden könnte. Das habe ich mir aber für einen Rindfleischsalat aufgehoben.

Zutaten für 6 Portionen:

Für die Rinderbrühe:

  • 250 g Rinderbrust
  • 50 g durchwachsener Speck
  • 1 Bund Suppengrün
  • 6 Körner Piment
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Tl Salz

Für die Rote Bete Brühe:

  • 700 g Rote Bete, frische
  • 6 El Apfelessig
  • 1 Tl Zucker
  • 1 Tl Salz
  • 1 Knoblauchzehe

Für die Pierogi:

  • 200 g Mehl
  • 1 El Öl (Rapsöl)
  • 2 Eier (Klasse M)
  • ½ Tl Salz
  • 1 Glas / Dose Bauernleberwurst
Zubereitung:
  1. Rindfleisch, gewürfelten Speck und das gewaschene, geputzte und grob zerkleinerte Suppengemüse mit Lorbeer, Piment und Salz in 1 Liter Wasser geben, aufkochen lassen und für 90 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Dabei öfters abschäumen. Fertige Brühe durch ein Sieb gießen und entfetten. Ich benutze dazu eine Fetttrenn-Kanne. Man kann die Brühe aber auch komplett erkalten lassen und den dann fest gewordenen Fettdeckel vorsichtig abheben. Dauert halt länger. Das Fleisch anderweitig verwenden.
  2. Rote Bete schälen und grob schneiden, in 1,5 l Wasser geben, zum Kochen bringen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Essig und Salz unterrühren und ohne Hitze für 20 Minuten ziehen lassen. Die Brühe durch ein Sieb gießen, die Rote Bete anderweitig verwenden.
  3. Für die Pierogi aus Mehl, Eiern, Salz und Öl einen Nudelteig herstellen, in Frischhaltefolie einschlagen und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig dünn ausrollen (habe ich mittels Nudelmaschine gemacht) und mit einem kleinen Ravioliformer Teigkreise ausstechen, jeweils etwas
    ravioliformer
    Leberwurst in die Mitte der Form geben, die Ränder mit Wasser bepinseln und zusammenklappen. Fertige Pierogi auf einem mit etwas Mehl bestäubtem Backblech lagern. Weitere Pierogi herstellen, bis der Teig verbraucht ist. Pierogi in reichlich kochendes Salzwasser geben und – sobald sie oben schwimmen – noch ca. 5 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen, dabei gelegentlich vorsichtig umrühren.
  4. Beide Brühen miteinander vermischen, die feingehackte Knoblauchzehe dazugeben, nochmals erhitzen und mit Zucker, Salz und Essig abschmecken. In vorgewärmten Tellern anrichten und Pierogi auf die Teller verteilen.

Wow, die Suppe kam dem Original aus Warschau ziemlich nah und die Leberwurst-Pierogi passten toll dazu. Diese Suppe servierte ich als Vorspeise zu meinem Bigos. Aus der übrig gebliebenen Rote Bete werde ich wohl einen Heringssalat machen.

Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit.

Versunkener Apfelkuchen à la Mama

apfelkuchen1In letzter Zeit backe ich gerne, das mag wohl auch mit der Jahreszeit zusammenhängen. Auch der herrliche Duft, der beim Backen durchs Haus zieht, tut seinen Teil dabei. Na ja, meine Familie und meine Kollegen freut’s. Heute gibt es ein original Mama Rezept, das sind eh die besten, ohne Schnickschnack und über viele Jahren erprobt. Meine Mutter backt normalerweise Pi mal Daumen, aber für mich hat sie sich die Mühe gemacht, mal alle Zutaten grob abzuwiegen, damit ich den Kuchen auch (fast) genauso gut hinbekomme wie sie. Es hat geklappt!

Zutaten für 18 Stücke:
  • 2 kg Äpfel

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 6 Eier (Kl. M)
  • 1 Prise Salz

Für den Mandelguss:

  • 150 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 200 g Mandelblättchen
Zubereitung:
  1. Die Äpfel schälen, halbieren und entkernen.
  2. Eier, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz in einer Schüssel mit dem Mixer hellgelb und schaumig aufschlagen.
  3. Mehl und Backpulver sieben und mit den gemahlenen Mandeln zur Eiermischung geben. Alles mit dem Mixer zu einem Teig vermengen. Der Teig ist dickflüssig, etwa so wie Waffelteig.
  4. Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Die Apfelhälften fächerförmig einschneiden und dicht an dicht in den Teig drücken.
    apfelkuchen2
  5. Für den Mandelguss die Butter in einem Topf schmelzen lassen. Zucker und Mandelblättchen dazugeben und bei milder Hitze den Zucker auflösen lassen. Dabei häufig umrühren und darauf achten, dass die Mandelblättchen keine Farbe annehmen. Wenn der Zucker aufgelöst ist, die Masse auf dem Blech verteilen.
    apfelkuchen3
  6. Jetzt ab in den auf 175° vorgeheizten Ofen, zweite Schiene von unten. Den Kuchen 1 Stunde backen, nach 45 Minuten prüfen, ob die Mandeln schon braun sind. In diesem Fall das Blech mit Alufolie abdecken und zu Ende backen. Achtung, von „schön braun“ nach „schwarzbraun“ ist es nur ein Augenblick, also aufpassen ;-).
    apfelkuchen4

Nach dem Backen den Kuchen etwas abkühlen lassen, dann können die ersten Stücke schon lauwarm mit Vanillesahne verspeist werden. Eventuell anfallende Reste sollte man seinen Kollegen spendieren …

Da der Kuchen sehr saftig ist, ist es etwas schwierig, die Stücke mit dem Kuchenheber vom Backpapier zu trennen. Nächstes Mal werde ich wieder die alte „Blech einfetten Methode“ benutzen.

Von den 2 kg Äpfeln sind bei mir 2 Stück übrig geblieben, also erst mal nicht alle schälen.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.