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Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck

kartoffelsalat_schuhbeckFür einen bayerischen Brunch fehlte mir noch ein schönes Kartoffelsalat Rezept. Ich errinnerte mich, das Alfons bei einer Kochpräsentation, an welcher ich vor Jahren teilnehmen durfte (war ein Geburtstagsgeschenk), einen bayerischen Kartoffelsalat zubereitet hat, der bei allen Teilnehmern sehr gut ankam. Sogar das Rezeptheftchen mit allen präsentierten Gerichten, das jeder Teilnehmer damals bekommen hatte, fand sich in einer Schublade. Daraus also dieser Kartoffelsalat:

Zutaten für 10 Portionen:
  • 2 kg festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 2 El Kümmelsamen
  • 800 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 El scharfer Senf
  • 2 El Rotweinessig
  • Zucker
  • 16 Radieschen (in Scheiben geschnitten)
  • 1 Beet Kresse
  • 6 El braune Butter
  • 4-6 El Zwiebelwürfel (in Butter und etwas Brühe gedünstet)
Zubereitung:

Braune Butter:

  1. In einen Topf etwa 250 g Butter geben und bei milder Hitze zehn Minuten köcheln lassen, bis sich die Molke abgesetzt hat und gebräunt ist. Ein Sieb mit einem Stück Küchenpapier auslegen, die Butter in das Sieb abgießen und in einer Schüssel auffangen.

Kartoffelsalat:

  1. Kartoffeln in einen Topf in Salzwasser geben und mit dem Kümmel 15 bis 20 Minuten weich garen. Die Kartoffeln noch warm pellen, in dünne Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben.
  2. In einer zweiten Schüssel die Brühe mit Salz, Pfeffer, Senf, Essig und einer Prise Zucker verrühren. Einige Kartoffelscheiben zur Brühe geben und mit dem Stabmixer pürieren, bis eine sämige Soße entstanden ist. Die Soße wird nun nach und nach mit den Kartoffelscheiben vermischt.
  3. Schließlich die Radieschen und die Kresse dazugeben. Den Salat bei Zimmertemperatur zehn bis 15 Minuten ziehen lassen.
  4. Die braune Butter kommt erst zum Schluss an den Kartoffelsalat, damit das Fett die Kartoffeln nicht isoliert und diese sich ausreichend mit der Salatsauce vollsaugen können.

Dazu gab es Leberkäse, Laugenbrezeln und Obazda.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

P.S.: Ich habe noch zwei geschälte und dünn gehobelte Landgurken mit zum Kartoffelsalat gegeben und 75 g Schinkenwürfel zusammen mit den Zwiebeln gedünstet.

Pfifferling-Gorgonzola-Pasta

pfifferling_gorgonzola_pasta*** Beitrag enthält unbezahlte Werbung! ***

Im Supermarkt fand ich ein Schälchen Pfifferlinge, auf dem neben der Bezeichnung „Pfifferlinge“ noch der Zusatz „pfannenfertig“ aufgedruckt war. Die Pilze kamen aus Weißrussland, ich hoffe das Tschernobyl mittlerweile in diesem Zusammenhang kein Thema mehr ist… Pfannenfertig? Ich interpretierte das als geputzt und gesäubert und verwendete die Pilze so, wie sie waren, aus der Schale. Ich muss sagen, dass die Herren und Damen aus Weißrussland ihren Job sehr gut gemacht haben. Vereinzelt knirschte zwar etwas Sand zwischen den Zähnen, aber das gehört wohl beim Pfifferlingsessen dazu :-).

Zutaten für 2 Portionen:
  • 200 g Pfifferlinge
  • 250 ml Sahne
  • 6 getrocknete Tomaten (ohne Öl)
  • 1 rote Zwiebel
  • 50 g Baconwürfel
  • 75 g Gorgonzola, mild und cremig (z.B. Galbani Gorgonzola Cremoso)
  • Olivenöl
  • 1 Handvoll frische Kräuter (Salbei, Thymian, Oregano)
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz • Pfeffer
  • etwas Milch
  • 250 g – 300 g Pasta
Zubereitung:
  1. Zwiebel schälen und fein würfeln, Pfifferlinge bei Bedarf säubern (aber bitte nicht abspülen!), Tomaten und gewaschene Kräuter fein schneiden.
  2. Pfifferlinge in einer Pfanne in Olivenöl scharf anbraten. Zwiebelwürfel, Bacon und Tomaten dazugeben und bei mittlerer Hitze glasig werden lassen.
  3. Sahne dazugeben und aufkochen lassen. Den Gorgonzola dazugeben und unter Rühren schmelzen lassen. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken und die Kräuter zugeben. Bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Nudeln fertig sind. Eventuell etwas Milch hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  4. Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsangabe al dente kochen, abschütten und auf vorgewärmte Teller geben. Die Sauce darauf verteilen und sofort servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.