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Kennt ihr Shakshouka? Ich kannte es nicht, bin aber in letzter Zeit immer mal wieder in diversen Foren darauf aufmerksam geworden.
Wikipedia sagt Folgendes dazu:
Shakshouka (andere Schreibweisen: Shakshuka, Shakshoka, Schakschuka; arabisch شكشوكة, DMG Šakšūka; hebräisch שקשוקה) ist eine Spezialität der nordafrikanischen und israelischen Küche. Das Gericht wird aus pochierten Eiern in einer Sauce aus Tomaten, Chilischoten und Zwiebeln zubereitet.
Das Gericht, das in Israel als Nationalgericht gilt und dort vor allem zum Frühstück gegessen wird, stammt vermutlich aus dem nordafrikanischen Raum, wie Tunesien, Algerien und Ägypten. Es wurde wohl einst von tunesischen und anderen maghrebinischen Juden in Israel eingeführt, wo es zu großer Popularität gelangte. Eine eindeutige Herkunft ließ sich bisher nicht zuordnen.
Abgewandelte Formen sind auch in anderen Ländern verbreitet, wie zum Beispiel der Türkei, wo eine Menemen genannte Beilage nicht mit Eiern, sondern mit Auberginen, Zucchini, Kartoffeln und Joghurt gereicht wird. In Spanien ist die Pisto weitverbreitet, die ähnlich einer Ratatouille zubereitet und meist mit Spiegelei serviert wird. In Algerien ist wiederum die Chakhchoukha weit verbreitet. Dieses Gericht wird ohne Ei, dafür aber mit Grieß, Lammfleisch, Auberginen und Zucchini gereicht.
Hört sich doch gut an, oder? So gut, dass ich es unbedingt auch mal probieren musste!
Eines der ersten Shakshouka-Rezepte habe ich auf dem Blog „GOURMET GUERILLA“ gefunden und genau dieses habe ich auch nachgekocht. Vielen Dank dafür, Mel.
Wie in Israel üblich, habe ich die Shakshouka zum (späten) sonntäglichen Frühstück gereicht.
Zutaten für 2-4 Portionen:
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 1 rote Paprika
- 1 grüne Paprika
- 1 rote Chilischote
- 2 Knoblauchzehen
- Olivenöl
- 1 Dose gehackte Tomaten
- 250 g Tomatenpüree
- 4 Eier
- 1 Bund glatte Petersilie
- 4 TL Paprikapulver, edelsüß
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Koriander, gemahlen
- 1 TL Zucker
- 2 TL Salz
- 1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
Zubereitung:
- Die Zwiebeln schälen, Paprika putzen und beides in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch pellen, die Chilischote putzen und beides fein hacken. Petersilie von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden.
- Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze in ca. 5 Minuten weich dünsten. Dann Paprikapulver, Kreuzkümmel, Koriander, Zucker und Salz zufügen und 1 Minute mitbraten.
- Die gehackten Tomaten, Tomatenpüree, Zitronenschale und die Hälfte der Petersilie dazugeben und alles gut verrühren. Bei mittlerer Hitze, unter gelegentlichem Rühren, für weitere 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas eingedickt ist. Die Sauce abschmecken und bei Bedarf noch etwas nachwürzen.
- Mit einer Kelle vier Mulden in die Sauce drücken und je ein Ei hineingleiten lassen. Die Pfanne abdecken und die Eier in 4-8 Minuten stocken lassen, je nach dem ob man die Eier weich, mittel oder hart haben möchte.
- Vor dem Servieren mit der restlichen Petersilie bestreuen.
Ich habe die Pfanne einfach auf den Tisch gestellt, so konnte sich jeder selber bedienen. Dazu gab es Vollkorntoasties.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Vegetarische Lasagne? Echt? Was tut man nicht alles, wenn die Kinder zum Essen kommen und die Tochter ihren „vegetarischen Monat“ begeht… Aber im Ernst, auch ich – als „Allesfresser“ – esse häufig vegetarisch oder vegan, ich habe sogar das Glück, das in unserer Firmenkantine regelmäßig vegetarische oder vegane Gerichte angeboten werden. Also warum nicht Töchterchens Wunsch erfüllen?
Zutaten für 6 Portionen:
- 400 g Champignons
- 300 g Shiitakepilze
- 20 g getrocknete Steinpilze
- 1 Gemüsezwiebel (ca. 400 g)
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Chilischote, rot
- 150 g Möhren
- 200 g Staudensellerie
- 6 EL Olivenöl
- 1 EL Tomatenmark
- 200 ml Weißwein
- 2 Dosen stückige Tomaten, (à 400 g)
- 1 TL Thymian (getrocknet)
- 1 TL Oregano (getrocknet)
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- Salz • Pfeffer
- Zucker
- 50 g Butter
- 50 g Mehl
- 700 ml Milch
- Muskat
- 200 g geriebener Parmesan
- 12 Lasagne-Platten (ohne vorkochen)
Zubereitung:
- Champignons und Shiitakepilze putzen. Steinpilze kurz abbrausen und dann mit Wasser bedeckt ca. 30 Minuten einweichen lassen. Steinpilze abseihen, Einweichwasser auffangen. Die Pilze in einer Küchenmaschine in feine Stücke hacken. Zwiebel, Möhren und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Staudensellerie und Chilischote putzen und ebenfalls in feine Würfel schneiden.
- 3 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Pilze darin in 2 Portionen scharf anbraten. In eine Schüssel geben. Restliches Öl in der Pfanne erhitzen und die restlichen Gemüsewürfel darin bei hoher Hitze anbraten. Tomatenmark dazugeben und unter Rühren kurz anrösten. Mit dem Weißwein ablöschen, die Pilze, das Einweichwasser und die Tomaten dazugeben und mit Thymian, Oregano, Paprika, Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Bei mittlerer Hitze in 30-40 Minuten sämig einkochen lassen.

- Für die Béchamelsauce Butter in einem Topf zerlassen. Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen glatt rühren. Milch unter Rühren zugießen und offen bei geringer Hitze in ca. 25 Minuten leicht sämig einkochen, dabei öfter umrühren. Die Sauce mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen und 50 g Parmesan unterrühren.
- Eine Auflaufform (ca. 30 x 24 cm) mit etwas Butter fetten. Etwas Béchamelsauce auf dem Boden der Form verteilen und glatt streichen. Abwechselnd Lasagne-Platten, insgesamt 50 g Parmesan und die Pilzbolognese in die Form schichten, mit einer Schicht Béchamelsauce abschließen.
- Die Lasagne im vorgeheizten Ofen bei 180° auf der zweiten Schiene von unten 30-35 Minuten garen. Nach 20 Minuten den restlichen Parmesan darüberstreuen und goldbraun fertig backen. Die Lasagne aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.
Dazu habe ich einen Gurkensalat asiastyle serviert.
Fazit: Bei dieser Lasagne haben wir nichts vermisst, sie punktete mit einem runden, kräftigen, herzhaften Geschmack. Auch der anwesende „Pilzskeptiker“ (Sohn) war begeistert. Diese Lasagne könnten wir uns so auch beim „Italiener um die Ecke“ vorstellen.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.
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Dieses Blog beschäftigt sich mit meinen genussvollen Hobbys: Kochen, Essen, Trinken und Genießen. Hier gibt’s Rezepte, Tipps und Links zu meinen Lieblingsthemen. Jedes Feedback ist ausdrücklich erwünscht! Viel Spaß beim Surfen auf meinem „kochpla.net“, euer Uwe.
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